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JPMorgan steht im Zentrum des Krypto-Zorns: Bank löst Boykottaufrufe wegen Kontoschließungen und Bitcoin-Warnungen aus

JPMorgan steht im Zentrum des Krypto-Zorns: Bank löst Boykottaufrufe wegen Kontoschließungen und Bitcoin-Warnungen aus

KriptoworldKriptoworld2025/11/26 20:14
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Von:by kriptoworld

JPMorgan Chase & Co. befindet sich im Zentrum eines Krypto-Sturms, da Stimmen aus der Kryptowelt zu einem Boykott aufrufen und der Bank vorwerfen, gezielt Bitcoin-orientierte Kunden ins Visier zu nehmen.

Unter der Oberfläche brodelt die Spannung gewaltig.

Kontoauflösung, aber keine Erklärung

Alles begann damit, dass Jack Mallers, CEO von Strike, enthüllte, dass JPMorgan im vergangenen September plötzlich seine persönlichen Konten geschlossen hatte – mit dem Verweis auf mysteriöse „Compliance-Bedenken“.

Mallers beschwerte sich nicht nur im Stillen, sondern veröffentlichte mutig sein eingerahmtes Kündigungsschreiben in den sozialen Medien und hob eine lange Beziehung zur Bank hervor, die ohne jegliche Erklärung endete.

Dieser Schritt fühlte sich weniger wie Banking und mehr wie eine kalte Schulter von einem der Giganten der Wall Street an.

Geraten Digital Asset Treasury Companies in Schwierigkeiten?

Gleichzeitig goss das Research-Team von JPMorgan Öl ins Feuer.

Sie warnten davor, dass Strategy, ein Unternehmen, das etwa 650.000 Bitcoins zu einem durchschnittlichen Preis von über 66.000 US-Dollar pro Coin hält, zu erzwungenen Abflüssen von bis zu 8.8 billions US-Dollar gezwungen sein könnte, falls MSCI die sogenannten „Digital Asset Treasury Companies“ im nächsten Jahr aus seinen Indizes entfernt.

Das ist ein enormes Risiko für Strategy und zeigt, wie eng das Schicksal von Krypto und traditionellem Finanzwesen weiterhin miteinander verflochten sind.

Krypto-Schwergewichte wie Grant Cardone und Max Keiser nutzten die Gelegenheit sofort und forderten ihre Anhänger auf, aus Protest ihre JPMorgan-Konten zu schließen.

Es tauchten Anekdoten von Nutzern auf, die bereits gewechselt hatten, was einige nervöse Wellen durch den Ruf der Bank und möglicherweise auch durch ihre Bilanz schickte.

Stellen Sie sich vor, dies wächst über die Rufe in den sozialen Medien hinaus – tatsächliche Kundenabhebungen könnten die Einlagenströme schmälern und Druck auf die JPMorgan-Aktie ausüben.

Ich habe mein JPM-Konto gekündigt und das gesamte Konto zu Wells verlegt. Außerdem: Verwenden Sie keine Chase-Kreditkarte, wenn Sie sich wegen Betrug Sorgen machen. Mehr dazu folgt. pic.twitter.com/wi645YqdII

— Grant Cardone (@GrantCardone) 23. November 2025

Gegenreaktion aus der Community, die die Bank eigentlich bedienen will

Dieser Streit ist ein Paradebeispiel für das Drama zwischen Krypto-Natives und den traditionellen Finanzinstitutionen.

Wenn ein Finanzriese beginnt, Konten zu schließen oder gezielt warnende Analysen über Krypto-Unternehmen zu veröffentlichen, kann die Reaktion der Krypto-Community schneller eskalieren, als man „Blockchain-Revolution“ sagen kann.

JPMorgan balanciert also auf einem schmalen Grat: Einerseits will die Bank im Krypto-Bereich Fuß fassen, andererseits sieht sie sich mit Gegenwind aus der eigenen Zielgruppe konfrontiert.

Es ist eine Geschichte von Macht, Misstrauen und einer neuen Grenze, die auf das Vorstandszimmer der Wall Street trifft – und sie wird die Finanzwelt noch monatelang beschäftigen.

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Verfasst von András Mészáros
Kryptowährungs- und Web3-Experte, Gründer von Kriptoworld
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Mit jahrelanger Erfahrung in der Berichterstattung über den Blockchain-Bereich liefert András fundierte Analysen zu DeFi, Tokenisierung, Altcoins und Krypto-Regulierungen, die die digitale Wirtschaft prägen.

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