US-Amerikaner beginnen, Bitcoin-Mining-Geräte zur Beheizung im Winter zu nutzen
ChainCatcher berichtet unter Berufung auf CNBC, dass mit dem Einbruch des Winters einige US-Amerikaner beginnen, die durch das Mining von Kryptowährungen erzeugte Wärme zur Beheizung ihrer Häuser zu nutzen. Laut einer Analyse des Digital-Asset-Brokers K33 erzeugt die Bitcoin-Mining-Industrie jährlich etwa 100 TWh Wärme, was ausreichen würde, um den gesamten Heizbedarf Finnlands zu decken, wobei jedoch der Großteil dieser Wärme verschwendet wird.
Auf dem Markt gibt es bereits Geräte zum Preis von 900 US-Dollar, die sowohl als Raumheizgerät als auch für das Bitcoin-Mining verwendet werden können. In der Stadt Challis im Bundesstaat Idaho testet das Unternehmen Softwarm den Einsatz von Bitcoin-Mining-Geräten zur Beheizung lokaler Geschäfte.
Allerdings äußerte Professor Derek Mohr von der University of Rochester Zweifel an diesem Ansatz und wies darauf hin, dass die Erfolgschancen beim Mining mit Heimcomputern äußerst gering und diese Heizungsart wenig effizient seien. Befürworter hingegen sind der Meinung, dass dieses Konzept mit der zunehmenden Verbreitung von Plug-and-Play-Mining-Geräten in immer mehr Regionen praktikabel werden könnte.
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