Wintermute: Kryptowährungen bleiben weiterhin hinter traditionellen Vermögenswerten zurück, das traditionelle Vierjahreszyklus-Konzept ist nicht mehr gültig
Jinse Finance berichtet, dass der Krypto-Market-Maker Wintermute erklärt hat, dass das makroökonomische Umfeld zwar unterstützend bleibt – einschließlich Zinssenkungen, dem Ende der quantitativen Straffung und Aktienmärkten nahe ihren Höchstständen –, Kryptowährungen jedoch weiterhin hinter anderen Anlageklassen zurückbleiben. Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass die globale Liquidität zwar zunimmt, aber keine Mittel in den Kryptomarkt fließen. Von den drei wichtigsten Kapitalzuflussmotoren, die die Performance im ersten Halbjahr angetrieben haben, wächst nur das Angebot an Stablecoins weiter (im Jahresverlauf um 50% gestiegen, Zuwachs um 100 Milliarden US-Dollar), während die ETF-Zuflüsse seit dem Sommer stagnieren und das verwaltete Vermögen der BTC ETFs bei etwa 150 Milliarden US-Dollar verharrt. Auch die Aktivitäten im Bereich Digital Asset Trading (DAT) sind erschöpft. Im Bereich der Altcoins verzeichnete das Gaming-Segment einen wöchentlichen Rückgang von 21%, Layer-2-Netzwerke fielen um 19% und Meme-Coins um 18%. Lediglich die Bereiche AI und DePIN zeigten sich relativ widerstandsfähig. Wintermute ist der Ansicht, dass das Konzept des Vierjahreszyklus auf reifen Märkten nicht mehr anwendbar ist und Liquidität derzeit der entscheidende Faktor für die Performance ist. Man werde die ETF-Zuflüsse und DAT-Aktivitäten genau beobachten, da diese wichtige Signale für eine Rückkehr der Liquidität in den Kryptomarkt darstellen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Salesforce steigt um 23% und löst eine SaaS-Rallye aus, die Wall Street setzt erneut auf traditionelle Software.
Salesforce meldete Quartalsergebnisse, die besser als erwartet ausfielen. Die Aktie stieg an einem Tag um 23 %, was eine kollektive Erholung der SaaS-Branche auslöste. Auch Software- und Cybersicherheitsaktien wie ServiceNow, CrowdStrike und Okta legten deutlich zu. Analysten sind der Ansicht, dass die bisherigen Bedenken des Marktes hinsichtlich einer möglichen Disruption traditioneller Software durch AI übertrieben waren und die Widerstandsfähigkeit der Branche die Erwartungen übertrifft.
CEO von Hynix: Speicherknappheit wird voraussichtlich bis Ende 2030 andauern, danach besteht keine Sorge bezüglich der Nachfrage.
Der CEO von SK Hynix, Kwak Noh-Jung, hat die bisher entschiedenste bullische Einschätzung für die Halbleiterindustrie abgegeben: Der Mangel an Speicherchips wird bis Ende 2030 anhalten, und selbst wenn es dann zu einem Abschwung kommt, wird der Einfluss deutlich geringer ausfallen als in der Vergangenheit. Diese Prognose begründet er mit einem strukturellen Wandel, der durch KI angetrieben wird: Die Nachfrage verlagert sich immer schneller von standardisierten hin zu maßgeschneiderten Produkten, wodurch die zyklischen Muster von Angebot und Nachfrage grundlegend verändert werden könnten.
Der Goldpreis an der New Yorker Börse ist am 27. gestiegen.

