Litecoin, HBAR und weitere Krypto-ETFs stehen laut Analysten kurz vor dem Ziel, während ein Shutdown im Hintergrund droht
Kurze Zusammenfassung: Am Dienstag reichte Canary Capital eine überarbeitete Registrierungserklärung für seinen Canary HBAR ETF ein, in der das Tickersymbol als HBR offengelegt und eine Sponsorgebühr von 0,95 % festgelegt wurde. Die SEC prüft derzeit zahlreiche Krypto-ETF-Anträge, darunter solche, die DOGE, XRP und LTC abbilden.
Eine neue Anmeldung für einen börsengehandelten Fonds (ETF), der HBAR abbildet, hat wichtige Details offenbart, die laut Analysten darauf hindeuten könnten, dass eine Genehmigung durch die U.S. Securities and Exchange Commission näher rückt.
Am Dienstag reichte Canary Capital eine überarbeitete Registrierungserklärung für seinen Canary HBAR ETF ein, in der das Tickersymbol HBR sowie eine Sponsorengebühr von 0,95 % bekanntgegeben wurden. Das Unternehmen entwickelt zudem einen Litecoin ETF, der unter dem Tickersymbol LTCC gelistet wird und ebenfalls eine Sponsorengebühr von 0,95 % aufweist.
Eric Balchunas, Senior ETF-Analyst bei Bloomberg, sagt, dass diese Details normalerweise die letzten Aktualisierungen vor dem eigentlichen Start sind.
"Mit dem Shutdown weiß man zwar nie, aber diese Dokumente sehen für mich ziemlich final aus", sagte Balchunas am Dienstag in einem Beitrag auf X. Er merkte außerdem an, dass die Gebühr von 0,95 % im Vergleich zu Spot Bitcoin ETFs "teuer" sei, "aber es ist ziemlich normal, höhere Gebühren für Bereiche zu sehen, die neu als ETF aufgelegt werden und zunehmend Nischenprodukte sind."
Bloomberg Intelligence Analyst James Seyffart teilte eine ähnliche Einschätzung: "Es fühlt sich an, als wären die Litecoin und HBAR ETFs hier an der Ziellinie."
Die SEC prüft derzeit eine Vielzahl von Krypto-ETF-Anträgen, von solchen, die DOGE abbilden, bis hin zu XRP und LTC. Diese wurden im vergangenen Jahr von Unternehmen eingereicht, nachdem sich das regulatorische Umfeld für digitale Vermögenswerte unter der Trump-Administration freundlicher gestaltet hatte.
Allerdings hat ein Regierungsstillstand in den USA diese Pläne vorübergehend ins Stocken gebracht. Die SEC war bereit, die Einführung von Krypto-ETFs kurzfristig zu erlauben, doch der Shutdown hat die Behörde nach dem Scheitern des Kongresses, eine Einigung über die Finanzierung zu erzielen, lahmgelegt. Es ist unklar, wann die Regierung wieder öffnet, aber es könnte Wochen oder sogar bis zu einem Monat dauern.
Die SEC arbeitet derzeit nach einem Betriebsplan, bei dem laut dieser Richtlinie "nur eine äußerst begrenzte Anzahl von Mitarbeitern zur Verfügung steht, um auf Notfälle zu reagieren".
Ebenfalls am Dienstag reichte das globale Investmentunternehmen GraniteShares Anträge für mehrere gehebelte ETFs ein, darunter Solana, XRP und Ethereum. In der vergangenen Woche haben Unternehmen ebenfalls Dutzende ähnlicher Fonds beantragt.
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