AON plant den Kauf von USI für 17 Milliarden US-Dollar – Ziel ist der Versicherungsmarkt für kleine und mittlere Unternehmen.
Laut informierten Kreisen steht AON US kurz davor, einen Deal im Wert von etwa 17 Milliarden US-Dollar einschließlich Schulden abzuschließen, um den Versicherungsmakler USI von der Private-Equity-Gesellschaft KKR zu übernehmen.
Laut Informationen von Insiderquellen steht Aon Insurance (AON.US) kurz vor dem Abschluss eines Geschäfts im Wert von rund 17 Milliarden US-Dollar, einschließlich Schulden, um das Versicherungsmaklerunternehmen USI von der Private-Equity-Firma KKR zu übernehmen.
Insiderkreise berichten, dass die Transaktion möglicherweise bereits am Montag bekanntgegeben wird.
USI ist ein in Valhalla, New York, ansässiges Versicherungsmakler- und Beratungsunternehmen, das sich auf Risikomanagement, Mitarbeitervorteile und Rentenberatung spezialisiert hat. Laut Angaben auf der offiziellen Website erzielt das Unternehmen einen Jahresumsatz von etwa 3 Milliarden US-Dollar.
KKR erwarb USI im Jahr 2017 von der Private-Equity-Gesellschaft Onex, stockte seitdem seine Anteile kontinuierlich auf und wurde 2023 zum größten Anteilseigner des Unternehmens.
Falls eine Einigung über die Übernahme von USI erzielt wird, wäre dies ein weiterer wichtiger Exit in einer Reihe von aufsehenerregenden Veräußerungen für KKR. Anfang dieses Jahres hatte KKR bereits das Datenzentrum-Kühlungsunternehmen CoolIT sowie die Geschäfts- und Verteidigungsluftfahrt-Sparte von Circor verkauft. KKR meldete, dass der Betrag der Anlagenverkäufe im Quartal bis Juni ein Rekordhoch von 1,29 Milliarden US-Dollar erreichte.
Insider geben an, dass die potenzielle Übernahme von USI dem 75 Milliarden US-Dollar schweren Versicherungsmakler- und Beratungsriesen Aon helfen würde, sein Geschäftsfeld im Bereich mittelständische Unternehmen auszubauen und das Ergebnis je Aktie bereits ab 2028 zu steigern.
Am 29. Juli meldete Aon für das zweite Quartal ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 3,81 US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Wall-Street-Analysten. Seitdem sank die Aktie jedoch um 5,6 % und schloss am Freitag bei 355,40 US-Dollar.
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