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Die Rede von Walsh in Jackson Hole dürfte wenig bemerkenswert sein; Waller könnte im September eine wertvollere Aussage für den Handel machen.

Die Rede von Walsh in Jackson Hole dürfte wenig bemerkenswert sein; Waller könnte im September eine wertvollere Aussage für den Handel machen.

华尔街见闻华尔街见闻2026/08/27 21:26
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Der Vorsitzende der US-Notenbank, Walsh, wird am Freitag in Jackson Hole sprechen, es wird jedoch erwartet, dass er seinen üblichen vagen Stil beibehält und keine klaren Zinssignale aussendet, was es dem Anleihemarkt erschwert, eine Richtung zu finden. Analysten gehen davon aus, dass sich das eigentliche Handelsfenster am 3. September eröffnet, wenn das Vorstandsmitglied Waller zur Inflationsprognose Stellung nimmt. Zu diesem Zeitpunkt sind es nur noch zwei Tage bis zur FOMC-Schweigepflicht und seine Stellungnahme wird vom Markt als besonders gewichtig eingeschätzt.

Am Freitag wird der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Walsh, in Jackson Hole sprechen und könnte damit erneut Anleihehändler enttäuschen, die auf eindeutige Signale zur Geldpolitik hoffen. Der wirklich marktbewegende Moment könnte jedoch erst eintreten, wenn Gouverneur Waller nächste Woche das Wort ergreift.

Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, dass Walsh an seinem sparsamen Kommunikationsstil seit Amtsantritt festhält und keine klaren Signale zur Zinspolitik gibt. Das bedeutet, dass die Finanzmärkte weiterhin in erheblichem Maße auf neu veröffentlichte Konjunkturdaten angewiesen sind, um die geldpolitische Richtung selbst einzuschätzen.

Falls nach seiner Rede US-Staatsanleihen verkauft werden, gehen Marktteilnehmer davon aus, dass dies vor allem auf den Anpassungsprozess an den neuen Rahmen ohne vorauslaufende Leitindikationen zurückzuführen ist – und weniger auf eine substanzielle Erosion der Inflationsbekämpfungs-Glaubwürdigkeit der Federal Reserve.

Eine Analyse von Bloomberg zeigt, dass mehr verwertbare Hinweise für den Markt in der für den 3. September angekündigten Rede von Waller zu erwarten sind. Zu diesem Zeitpunkt sind es nur noch zwei Tage bis zum Beginn der Blackout-Periode vor der FOMC-Sitzung am 15.-16. September, wodurch seiner Stellungnahme ein deutlich höheres Marktgewicht zukommt.

Der Walsh-Stil ist zur chronischen Belastung für die Märkte geworden – Anleihenmärkte leiden unter unklarer Richtungsgebung

Seit seinem Amtsantritt bei der Federal Reserve hält Walsh seine Aussagen bewusst vage und überlässt die Interpretation von Signalen weitgehend dem Markt und den Wirtschaftsdaten, anstatt mit vorausschauenden Leitlinien die Erwartungen gezielt zu steuern. Diese Vorgehensweise sorgt dauerhaft für Unsicherheit im Anleihenmarkt.

Derzeit nähert sich die Rendite für 30-jährige US-Staatsanleihen dem höchsten Stand der vergangenen 20 Jahre – ein Bereich, der bei geldpolitischer Unsicherheit besonders anfällig für Schwankungen ist.

Die Rede von Walsh in Jackson Hole dürfte wenig bemerkenswert sein; Waller könnte im September eine wertvollere Aussage für den Handel machen. image 0

Gleichzeitig zeigen die Preise für SOFR-Futures, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Federal Reserve im September bei über 30% liegt. Die kurzfristigen Zinserwartungen bleiben relativ stabil, während der lange Bereich des Zinsmarktes anfälliger ist.

Die Rede von Walsh in Jackson Hole dürfte wenig bemerkenswert sein; Waller könnte im September eine wertvollere Aussage für den Handel machen. image 1

Waller wandelte Unklarheit bereits in Signale um – der Kontext seiner nächsten Rede ist noch wichtiger

Während Walsh den aktuellen Kommunikationsstil der Federal Reserve prägt, übernimmt Waller die Rolle, die geldpolitische Reaktionsfunktion zu vermitteln.

Im Juli dieses Jahres, noch vor Veröffentlichung der Juni-CPI-Daten, hatte Waller die vage Haltung von Walsh in direkt handelbare Informationen für den Markt verwandelt. Er betonte klar, dass die Federal Reserve eine baldige Zinserhöhung in Betracht ziehen müsse, sollte die Kerninflation erneut ansteigen.

Allerdings hat sich die Lage seitdem verändert. Das Wachstum des Kern-CPI ist im Juni und Juli jeweils zurückgegangen, und die am Mittwoch veröffentlichten PCE-Daten fielen moderat aus, was die Zinserwartungen gedämpft hat.

Dadurch gewinnt die Rede von Waller in der nächsten Woche noch größere Bedeutung. Bemerkenswert ist, dass das Thema der diesjährigen Veranstaltung genau die Zukunftsaussichten der Inflation sowie die Reaktion der Federal Reserve darauf betrifft – und damit einen der zentralen Punkte der aktuellen Marktdebatte adressiert.

Die Rede am 3. September findet nur zwei Tage vor dem Start der Blackout-Periode vor der FOMC-Sitzung statt und ist daher das letzte substanzielle öffentliche Statement eines Fed-Offiziellen im Vorfeld der Sitzung.

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华尔街见闻2026/08/27 22:16