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Die Rohölimporte Asiens bleiben schwach, und die Transitdaten der Straße von Hormus stellen die Realität auf die Probe.

Die Rohölimporte Asiens bleiben schwach, und die Transitdaten der Straße von Hormus stellen die Realität auf die Probe.

智通财经智通财经2026/08/27 12:31
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⑴ Statistiken von Rohstoffdatenanalyse-Institutionen zeigen, dass die Rohölimporte Asiens im August voraussichtlich bei etwa 23,1 Millionen Barrel pro Tag liegen werden, was einen leichten Rückgang gegenüber Juli darstellt und gegenüber dem Durchschnitt der drei Monate vor Ausbruch des Iran-Konflikts immer noch eine Verringerung um fast 4 Millionen Barrel bedeutet. ⑵ Dieses Importvolumen steht in deutlichem Gegensatz zu Aussagen hochrangiger US-Beamter, wonach die Rohölabflüsse aus dem Nahen Osten fast wieder das Niveau vor dem Konflikt erreicht hätten. Die Institute haben mittels Satellit und automatischem Schiffsidentifikationssystem die wöchentliche Passage durch die Straße von Hormus verfolgt und festgestellt, dass diese weniger als die Hälfte des von den USA angegebenen Wertes beträgt. ⑶ Für den gesamten August lag laut Institutionen das über die Straße von Hormus exportierte Rohöl bei rund 2,3 Millionen Barrel pro Tag, unter den etwa 4,5 Millionen Barrel vom Juli und deutlich unter dem Niveau von knapp 16 Millionen Barrel in den drei Monaten vor dem Konflikt – es gibt also eine erhebliche Diskrepanz zwischen den tatsächlich beobachtbaren Daten und den offiziellen Angaben. ⑷ Als wichtigster Importeur mit kürzester Entfernung zum Nahen Osten wird Indiens Rohölimport im August auf etwa 4,5 Millionen Barrel geschätzt, den niedrigsten Wert seit März. Davon stammen lediglich etwa 1,45 Millionen Barrel aus dem Nahen Osten – ein leichter Rückgang gegenüber Juli und weniger als die Hälfte des Vorkriegsdurchschnitts. Dies zeigt, dass die Exporte aus dem Nahen Osten bisher nicht vorrangig in diese Region zurückgekehrt sind. ⑸ Obwohl die gesamten Importe Asiens aus dem Nahen Osten mit etwa 11,1 Millionen Barrel im August von ihrem historischen Tief im April etwas gestiegen sind, liegen sie nach wie vor deutlich unter dem Vorkriegsniveau. Zudem ist es wahrscheinlich, dass das Importwachstum von Juli bis August teilweise auf Schiffsverladungen während der kurzen Waffenruhe von Mitte Juni bis Anfang Juli zurückzuführen ist. ⑹ Unter Berücksichtigung der Reisedauer ist davon auszugehen, dass falls die Ausfuhren aus dem Nahen Osten seit Anfang August tatsächlich deutlich gestiegen sind, sich diese Schiffsladungen eher in den Importdaten für September widerspiegeln werden – insbesondere für nordostasiatische Abnehmer mit längeren Fahrtstrecken. Bislang gibt es jedoch noch keine eindeutigen Anzeichen für eine deutliche Erholung der Importmengen.
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