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Bank of America: Der US-Halbleitersektor könnte um weitere 10% fallen, aber aktuell bietet sich eine „verbesserte Kaufgelegenheit“ – diese 8 Chip-Aktien sind die erste Wahl für Käufe bei Rückschlägen.

Bank of America: Der US-Halbleitersektor könnte um weitere 10% fallen, aber aktuell bietet sich eine „verbesserte Kaufgelegenheit“ – diese 8 Chip-Aktien sind die erste Wahl für Käufe bei Rückschlägen.

智通财经智通财经2026/08/26 02:46
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Die Bank of America erklärte, dass mehrere Faktoren zu einem Rückgang der Chip-Aktien führen könnten, dies jedoch gleichzeitig Kaufgelegenheiten schaffe.

Wie die Zhihu Finance APP berichtet, hat das Analystenteam um Vivek Arya von Bank of America Securities kurz vor dem mit Spannung erwarteten Quartalsbericht von NVIDIA (NVDA.US) am Mittwoch nachbörslich eine „widersprüchliche“ Einschätzung abgegeben: Der Philadelphia Semiconductor Index (SOX) habe kurzfristig weiterhin rund 10 % Abwärtspotenzial. Doch gerade diese Korrektur sei das „Enhanced Buy“-Einstiegsfenster.

In seinem Bericht an Kunden schrieb Arya unverblümt: „Obwohl dieses Abwärtsrisiko aus fundamentaler Sicht nicht gerechtfertigt ist, birgt der SOX weiterhin ein Rückschlagpotenzial von etwa 10 %, womit das Bewertungsniveau wieder auf das vor Veröffentlichung von ChatGPT (November 2022) im Vergleich zum S&P 500 zurückfallen würde.“ Doch „auf der anderen Seite der Bilanz ist das Umfeld äußerst attraktiv“.

Vier kurzfristige Belastungsfaktoren: Warum Halbleiter-Aktien noch einmal 10 % fallen könnten?

Die Bank of America nennt vier kurzfristige Gegenwinde für den Halbleitersektor:

Erstens, steigende Zinsen. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen erreichte diesen Monat mit 5,33 % ein neues Hoch seit 2007. Der Anstieg langfristiger Zinsen übt systemischen Druck auf hoch bewertete Wachstumsaktien aus.

Zweitens, das „Not-In-My-Backyard“-Phänomen bei Rechenzentren. Bundesweit wächst der Widerstand gegen KI-Rechenzentrumsprojekte: In New York wurde die Genehmigung von Rechenzentren mit mehr als 50 Megawatt ausgesetzt, Pennsylvania hat die landesweit strengsten Vorschriften erlassen und Texas prüft umfassend den Netzzugang für Rechenzentren.

Drittens, Bedenken über „Kreislauffinanzierung“. Der Markt hinterfragt das offene Kreditierungsmodell von Großunternehmen wie NVIDIA für Kunden und Lieferanten und befürchtet eine Verwässerung der Gewinnqualität sowie erhöhtes Investitionsrisiko.

Viertens, überfüllte Positionen. Institutionelle Anleger sind im Halbleitersektor gegenüber dem S&P 500 um 13 % übergewichtet, was zusätzlichen Angebotsdruck erzeugt.

Fällt der SOX um weitere 10 %, sinkt sein KGV auf etwa 20 — damit entspräche er dem S&P 500, nachdem die KI-Euphorie den Index zuvor von einem etwa 9%igen Abschlag auf eine 15%ige Prämie angetrieben hatte.

Acht „Enhanced Buy“-Empfehlungen: Das All-Star-Team von NVIDIA bis Intel

Trotz kurzfristiger Belastungen hat die Bank of America diese acht Halbleiteraktien ausdrücklich als „Enhanced-Buy-Chance“ ausgewiesen:

Bank of America: Der US-Halbleitersektor könnte um weitere 10% fallen, aber aktuell bietet sich eine „verbesserte Kaufgelegenheit“ – diese 8 Chip-Aktien sind die erste Wahl für Käufe bei Rückschlägen. image 0

Arya betont, dass die saisonal starke Entwicklung im vierten Quartal und im ersten Quartal 2027 starken Auftrieb für diese Aktien bieten wird.

Die „Schlüsselschlacht“ für NVIDIA: Aktienrückkäufe statt Bilanzzahlen im Fokus

Für NVIDIA, die kurz vor Veröffentlichung ihrer Zahlen steht, liefert die Bank of America eine tiefere Analyse. Arya sieht zwei wesentliche Risiken für NVIDIA: „Nachlassende Kapitalrendite“ sowie „neue Geschäftsbereiche im Unternehmensmarkt mit instabilen und schwer vorhersehbaren Verkäufen“.

Laut Bank of America kann sich NVIDIA das Apple-Modell ab 2012 zum Vorbild nehmen — die Ausschüttungsquote vom derzeitigen Niveau von rund 50 % des freien Cashflows auf über 75 % erhöhen. Das wäre laut Analyse der „nächste Kurskatalysator“. Die Bank geht davon aus, dass NVIDIA zwischen 2026 und 2027 einen kumulierten freien Cashflow von über 400 Milliarden US-Dollar erzielen wird, etwa so viel wie Apple und Microsoft zusammen im gleichen Zeitraum. Größere Aktienrückkäufe würden „mehr potenzielle Käufer schaffen und die Marktsorgen über Investitionsrisiken in das KI-Ökosystem verringern“.

Langfristige Perspektive unverändert: KI-Rechenzentren 2030 bei 1,8 Billionen US-Dollar

Auch langfristig bleibt die Bank of America sehr optimistisch. Die neueste Prognose sieht den globalen Markt für KI-Rechenzentrumsysteme von 564 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf rund 1,8 Billionen US-Dollar im Jahr 2030 wachsen. Davon entfallen 1,4 Billionen US-Dollar auf KI-Server, 310 Milliarden auf Netzwerkausrüstung und 85 Milliarden auf Speicherlösungen. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 2025 bis 2030 beträgt stolze 45 %.

Vor dem Hintergrund, dass SOX-Komponenten eine durchschnittliche Gewinnsteigerung von rund 70 % pro Jahr aufweisen, hält Arya das aktuelle erwartete KGV von etwa 20 weiterhin für deutlich unterbewertet.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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