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Überblick über den asiatischen Ölmarkt: Die Diesel-Spreads gehen weiterhin zurück, während sich die Divergenz bei den Heizölen verstärkt.

Überblick über den asiatischen Ölmarkt: Die Diesel-Spreads gehen weiterhin zurück, während sich die Divergenz bei den Heizölen verstärkt.

智通财经智通财经2026/08/24 12:51
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  1. Am Montag blieb der außerbörsliche Handel am asiatischen Dieselmarkt lebhaft. Der Verkauf von Spotware durch Raffinerien für September läuft weiterhin, jedoch zeigte das Fensterhandelsvolumen eine schwache Liquidität. Die Margen sowie der Monatsübergriff wurden im Vergleich zum vorherigen Handelstag deutlich niedriger und fielen den dritten Tag in Folge auf rund 69 US-Dollar pro Barrel, den tiefsten Stand seit zwei Wochen.
  2. Der Spot-Preisunterschied wurde durch den sich verringernden inversen Spread bei Papierkontrakten leicht abgeschwächt. Die nordostasiatische Raffinerie GS Caltex verkauft derzeit September-Spot-Ladungen über eine Ausschreibung.
  3. Im Bereich Flugbenzin bietet GS Caltex ebenfalls zwei Chargen für den Versand im September an. Der Preisabstand zwischen Flugbenzin und Diesel hat sich leicht verengt. Die Bereitschaft zu Abschlüssen am Markt bleibt in der Nähe eines Abzugs von 4,6 US-Dollar pro Barrel, am Spot-Fenster in Singapur wurde weder Diesel noch Flugbenzin gehandelt.
  4. Bei Naphtha ist die Nachfrage aufgrund von Abschaltungen einiger petrochemischer Crack-Anlagen in Japan und Südkorea zurückgegangen. Die Crack-Marge von Naphtha gegenüber Brent-Rohöl blieb bei etwa 138 US-Dollar pro Tonne stabil, die Preisstruktur blieb invers. Die Spot-Preise für die erste Oktoberhälfte werden auf etwa 837,75 US-Dollar pro Tonne geschätzt.
  5. Bei den Crack-Spreads für Benzin bleibt die Spanne im Bereich von etwa 20 US-Dollar pro Barrel volatil. Der Markt geht davon aus, dass das Angebot im September steigen wird, was die starke Nachfrage aus Indonesien und Australien ausgleicht. Dadurch bleibt die Marktrichtung unter Angebot-Nachfrage-Gesichtspunkten vorerst unklar.
  6. Bei Schweröl zeigten sich deutliche Unterschiede: Die Spot-Prämie für schwefelarmes Heizöl näherte sich dem niedrigsten Stand seit einem Monat, da der Markt für die Zeit nach diesem Monat mit einer Entspannung der kurzfristigen Versorgungsengpässe rechnet. Die Preise für hochschwefliges Heizöl blieben kräftig, das Exportvolumen aus dem Nahen Osten lag weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsdurchschnitt.
  7. Bezüglich der Crack-Margen lagen am Montag beide Sorten zum Handelsschluss über dem Niveau vom Freitag. Die Crack-Spanne bei schwefelarmem Heizöl erholte sich auf eine Prämie von knapp 19 US-Dollar pro Barrel, während beim 380-cst hochschwefligen Heizöl ein leichter Abschlag von 55 US-Cent pro Barrel zu verzeichnen war.
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