Südkorea ändert Gesetze zugunsten von KI: Beschränkte personenbezogene Daten dürfen nach behördlicher Prüfung verwendet werden
Das südkoreanische Parlament hat kürzlich eine Änderung des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten verabschiedet, die es AI-Entwicklern erlaubt, nach Überprüfung durch die Kommission für Datenschutz innerhalb eines begrenzten Umfangs personenbezogene Daten für die Entwicklung von KI zu verwenden. Diese Änderung durchbricht die strengen Vorgaben der aktuellen Gesetze, wonach personenbezogene Daten grundsätzlich nur für den bei der Erhebung festgelegten Zweck genutzt werden dürfen und für die Entwicklung von KI die Zustimmung der betroffenen Person erforderlich ist. Die Gesetzesänderung tritt sechs Monate nach der offiziellen Genehmigung durch den Staatsrat in Kraft, und die Kommission plant, detaillierte Leitlinien und neue Vorschriften zu erarbeiten. Die neuen Regeln lockern zwar die Vorschriften für das heimische AI-Training, aber die Grenzen der Datenverwendung werden weiterhin von den Regulierungsbehörden und nicht von den Unternehmen festgelegt.
Artikelautor, Quelle: AIBase
Das südkoreanische Parlament verabschiedet eine Änderung des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten, die es AI-Entwicklern nach Prüfung durch die Kommission erlaubt, begrenzte personenbezogene Daten zu nutzen
Die südkoreanische Datenschutzkommission teilte kürzlich mit, dass das Parlament die Änderung des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten im Plenum verabschiedet hat. Die Änderung erlaubt es AI-Entwicklern, nach Prüfung durch die Kommission einen begrenzten Umfang personenbezogener Daten zu verwenden. Damit werden die bislang strikten Vorgaben aufgehoben, wonach personenbezogene Daten grundsätzlich nur für den bei der Sammlung festgelegten Zweck genutzt werden dürfen oder für die Nutzung im Bereich KI die ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person erforderlich ist.
Die südkoreanische AI-Branche beklagt schon lange, dass das bestehende Gesetz die Entwicklung von Technologien auf Basis von Rohdaten einschränkt; bisherige Ausnahmen galten nur für Szenarien wie Sprachbetrugserkennung oder autonome Roboter und waren zeitlich auf zwei Jahre, maximal vier Jahre verlängert, begrenzt.
Die Gesetzesänderung tritt sechs Monate nach der förmlichen Genehmigung durch den Staatsrat in Kraft. Die Kommission plant, Meinungen von Experten und der Branche einzuholen, um detaillierte Leitlinien und untergeordnete Vorschriften zu erarbeiten. Die neuen Vorgaben lockern zwar die Regelungen für das heimische AI-Training, schreiben aber auch die regulatorische Kontrolle fest – das bedeutet, dass die Grenzen für die Verwendung personenbezogener Daten weiterhin durch die Aufsicht und nicht von Unternehmen selbst bestimmt werden.
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