Samsung beschleunigt den Ausbau seiner Produktion in den USA: Die zweite Chipfabrik in Texas beginnt Ende des Jahres mit dem Bau, die Gerätezulassung wurde bereits vorab gestartet.
Samsung treibt die Expansion in Nordamerika massiv voran. Obwohl die Spezifikationen der zweiten Bauphase in Texas noch nicht feststehen, drängt das Unternehmen die Zulieferer bereits dazu, die Gerätezertifizierung voranzutreiben. Nachdem die Produktionslinie der ersten Phase für 2-Nanometer-Chips dank eines Großauftrags von Tesla bis Ende dieses Jahres in Betrieb genommen wird, zielt die zweite Phase auf die Massenproduktion im Jahr 2030 ab. Ob es gelingt, vorab einen weiteren "Superkunden" zu gewinnen, wird entscheidend dafür sein, ob die Kapazitäten wie geplant exponentiell gesteigert werden können.
Samsung Electronics beschleunigt derzeit die Vorbereitungsarbeiten für die zweite Bauphase seiner Wafer-Fabrik in Taylor, Texas, USA. Obwohl die Spezifikationen für das Fabrikgebäude noch nicht endgültig festgelegt sind, hat das Unternehmen bereits Zertifizierungsanforderungen an mehrere Gerätehersteller gesendet und zeigt damit seinen starken Willen, die Kapazität für fortschrittliche Fertigungstechnologien in den USA auszubauen.
Laut dem südkoreanischen Technologiemagazin ZDNet Korea hat Samsung Electronics kürzlich wichtige Partner aus der Halbleiterausrüstungsbranche aufgefordert, die für die Einführung von Geräten in der zweiten Phase der Taylor-Wafer-Fabrik erforderlichen SEMI-Zertifizierungen vorzeitig zu erhalten. Die SEMI-Zertifizierung ist ein Branchenstandard zur Bewertung der Sicherheit von Halbleitergeräten und eine notwendige Qualifikation vor dem Export. Ein Branchenexperte sagte: "Obwohl die spezifischen Spezifikationen der zweiten Phase der Taylor-Wafer-Fabrik noch nicht feststehen, arbeitet die Wafer-Foundry-Abteilung von Samsung Electronics schneller als erwartet" und merkte an, dass die konkreten Pläne voraussichtlich gegen Ende des Jahres schrittweise klarer werden.
Samsung Electronics gab auf der Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen am 30. letzten Monats offiziell bekannt, dass der Bau der zweiten Phase der Taylor-Wafer-Fabrik Ende dieses Jahres beginnen soll. Ziel ist, bis 2030 mit der Massenproduktion zu starten, um "schnell auf die wachsende Kundennachfrage zu reagieren".
Beschleunigter Bau der ersten Phase, 2-nm-Technologie im Fokus von Tesla
Die Taylor-Wafer-Fabrik ist das zentrale Werk von Samsung Electronics für die Produktion in den fortschrittlichsten Fertigungstechnologien. Die erste Phase befindet sich derzeit in der Einbringung und Installation von Geräten und soll zum Jahresende den Betrieb aufnehmen. Hauptsächliches Herstellungsverfahren ist die branchenweit modernste 2-Nanometer-Technologie.
Tesla gilt aktuell als der Hauptkunde der ersten Bauphase der Wafer-Fabrik. Samsung Electronics und Tesla haben im dritten Quartal des vergangenen Jahres einen Halbleiter-Foundry-Vertrag im Wert von 22,76 Billionen südkoreanischen Won abgeschlossen. Seitdem hat sich der Baufortschritt der ersten Phase des Taylor-Projekts deutlich beschleunigt. Zuvor wurde das Projekt aufgrund von Schwierigkeiten bei der Kundenerweiterung und der verschlechterten Marktlage mehrfach verschoben.
Ob Großkunden gewonnen werden können, entscheidet das Tempo der zweiten Produktionsphase
Obwohl die Vorbereitungsarbeiten vorzeitig gestartet wurden, hängt die planmäßige Umsetzung der zweiten Bauphase der Taylor-Wafer-Fabrik entscheidend von der Sicherung großer Kunden ab. Branchenexperten betonen, dass sowohl eine Ausweitung der Tesla-Bestellmengen als auch die Gewinnung neuer Großkunden die gesamte Roadmap vom Bau des Reinraums bis zur Etablierung der Produktionslinien in der zweiten Phase direkt beeinflussen werden.
Es heißt, dass Samsungs Tochterunternehmen für Bauwesen, Samsung E&A, derzeit daran arbeitet, Dutzende Mitarbeiter zum Standort des Taylor-Projekts zu entsenden, um den Bau der zweiten Phase zu unterstützen. Der oben erwähnte Experte betont jedoch: "Wenn Samsung Electronics nach Fertigstellung des Reinraums die Produktionslinien schnell vorantreiben will, müssen die Großkunden frühzeitig gesichert werden."
Vorausschauende Planung der Lieferkette, klare Investitionsbereitschaft
Dass Samsung Electronics bereits von den Lieferanten die vorzeitige SEMI-Zertifizierung verlangt, obwohl die Spezifikationen der zweiten Fabrik noch nicht festgelegt sind, wird von Branchenkennern als ein deutliches Zeichen für die Investitionsbereitschaft für das Projekt gewertet. SEMI-Zertifizierung ist Voraussetzung für den Export der Geräte. Die frühe Durchführung bedeutet, dass Samsung Electronics ein Zeitfenster für eine zügige Einführung der Ausrüstung schafft.
Der Branchenexperte meint: "Dies zeigt, dass Samsung Electronics aktiv Investitionen vorbereitet. Die konkreten Pläne werden bis Ende dieses Jahres schrittweise klarer." Für Investoren, die den Fortgang des Foundry-Geschäfts von Samsung Electronics beobachten, gilt die Dynamik bei der Kundengewinnung großer Kunden als wichtiges Indiz, ob die zweite Bauphase planmäßig realisiert werden kann.
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