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Durchbruch bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und Kanada: Medien berichten, dass die USA planen, die Stahl- und Aluminiumzölle auf 25% zu halbieren und die Fahrzeugzölle auf 15% zu senken.

Durchbruch bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und Kanada: Medien berichten, dass die USA planen, die Stahl- und Aluminiumzölle auf 25% zu halbieren und die Fahrzeugzölle auf 15% zu senken.

华尔街见闻华尔街见闻2026/08/19 23:31
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Laut Medienberichten haben die USA und Kanada einen vorläufigen Rahmen für ein Handelsabkommen erzielt. Die Zölle auf bestimmte kanadische Stahl- und Aluminiumprodukte, die in die USA exportiert werden, sollen von derzeit 50 % auf 25 % gesenkt werden, während die Zölle auf kanadische Autoexporte von 25 % auf 15 % reduziert werden. Diese Nachricht führte zu einem starken Anstieg der kanadischen Stahlunternehmen und einem Rückgang der amerikanischen Stahlunternehmen. Die Details des Abkommens sind noch nicht endgültig festgelegt, es gibt weiterhin Unsicherheiten bis zur Frist am Freitag, da amerikanische Industrieverbände Druck ausüben und Trump für seine Unberechenbarkeit bekannt ist.

Die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada zeigen deutliche Durchbruchs-Signale, und der Fortschritt bei den Verhandlungen hat sofortige Marktreaktionen ausgelöst.

Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen, auf die sich Bloomberg beruft, sieht das geplante Handelsabkommen zwischen den USA und Kanada vor, die Exportzölle auf kanadischen Stahl und Aluminium von 50 % auf 25 % zu senken, während die Zölle auf kanadische Autoexporte von 25 % auf 15 % reduziert werden sollen.

Trump erklärte am Mittwoch: "Wir werden einige Zölle möglicherweise auf das Niveau anderer Länder senken, da Kanada zuvor höheren Zöllen ausgesetzt war."

Nach Bekanntgabe dieser Nachricht stieg die Aktie des kanadischen Stahlherstellers Algoma Steel Group im Tagesverlauf um bis zu 24 %; die US-Stahlerzeuger Nucor fielen um 8,9 %, Century Aluminum kam auf ein Minus von 11 %. Der Kanadische Dollar legte in der Londoner Frühphase am Mittwoch um 0,2 % auf 1,3876 CAD pro US-Dollar zu.

Durchbruch bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und Kanada: Medien berichten, dass die USA planen, die Stahl- und Aluminiumzölle auf 25% zu halbieren und die Fahrzeugzölle auf 15% zu senken. image 0

Gleichzeitig hat das sich abzeichnende Abkommensgerüst zwischen den USA und Kanada potenziell Auswirkungen auf Mexiko. Als ein weiteres zentrales Mitglied des nordamerikanischen Freihandelsraums hat Mexiko bisher bereits mehrere Zugeständnisse an das Trump-Regime gemacht, aber noch keine wesentlichen Fortschritte erzielt. Sollte Kanada als erstes Vorzugstarife sichern, könnte Mexikos Verhandlungsposition im trilateralen Handel weiter geschwächt werden.

Verhandlungen laufen weiter, Details noch nicht final

Die genannten Details des Abkommens sind noch nicht endgültig fixiert und werden voraussichtlich nicht für alle Produktgruppen gelten. Laut Insidern könnten bestimmte abgeleitete Produkte, die Stahl oder Aluminium enthalten, unterschiedlichen Steuersätzen unterliegen. Die Verhandlungsparteien diskutieren außerdem über Ausnahmeklauseln und weitere Anpassungsmaßnahmen.

Unmittelbarer Anlass für die Gespräche ist Trumps Ankündigung vom Dienstagabend, dass die geplante Einführung von Zöllen im Umfang von 50 Milliarden US-Dollar auf kanadische Waren für drei Tage ausgesetzt wird, um mehr Zeit für weitere Verhandlungen zu schaffen.

Zuvor hatten die USA einen 50 %-Zoll auf verschiedene kanadische Waren angekündigt, was die Beziehungen zwischen beiden Ländern abrupt verschärft hatte.

Bemerkenswert ist, dass Trump in der Vergangenheit in der Endphase von Verhandlungen plötzlich Vereinbarungen gekippt oder neue Forderungen gestellt hat. Über den endgültigen Ausgang dieser Runde besteht weiterhin Unsicherheit; der aktuelle Abgabe-Termin ist Freitag.

Unter dem Druck der Zölle liegt Kanadas Fokus auf Stahl, Aluminium und Autos

Die derzeitigen 50 %-Zölle auf Stahl und Aluminium basieren auf einer Maßnahme Trumps gemäß dem Trade Expansion Act, Artikel 232. Diese Politik wurde in seiner zweiten Amtszeit als Bestandteil des Aufbaus von Zollbarrieren eingeführt und hat zu Unmut bei mehreren wichtigen US-Handelspartnern geführt. Einige Länder haben bereits Branchen-Zollobergrenzen mit den USA ausgehandelt.

In der aktuellen Verhandlungsrunde legt Kanada den Schwerpunkt auf die Senkung der Stahlzölle und der Zölle im Automobilsektor.

Kanada ist der größte Herkunftsstaat für US-Aluminiumimporte und deckt derzeit etwa die Hälfte des US-Aluminiumverbrauchs. Da die eigene US-Produktionskapazität nicht den Bedarf deckt, werden die Zollkosten nahezu vollständig auf US-Käufer abgewälzt.

US-Industrieverbände machen Druck und mahnen vor zu großzügigen Zollsenkungen

Trotz positiver Fortschritte bei den Gesprächen steht die Trump-Regierung unter gegenteiligem Druck von US-Industrieinteressengruppen.

Befürworter des Zollregimes wie die Coalition for a Prosperous America und andere Interessengruppen lobbyieren, dass zwar die Zölle auf Primäraluminium gesenkt werden könnten, aber weiterhin ein hoher Zollsatz von 50 % auf Aluminiumhalbzeuge bestehen bleiben sollte, um den inländischen Verarbeitungsschritten, die den Kern der US-Aluminiumbranche bilden, Schutz zu bieten.

Die betroffenen Gruppen warnen, dass etwa 125.000 Arbeitsplätze in den Bereichen Walzen, Drahtziehen und Extrusion von Aluminium in den USA in Gefahr sind.

Dieser Druck bedeutet, dass selbst im Falle einer grundsätzlichen Einigung über den Rahmen die Bandbreite und das Ausmaß der Zollsenkungen begrenzt bleiben könnten. Gerade die steuerlichen Regelungen für abgeleitete Produkte werden zum entscheidenden Faktor für die endgültige Ausgestaltung des Abkommens.

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