XRP hat kürzlich den niedrigsten Tagesschlusskurs nach einem starken Preisrückgang verzeichnet. Dennoch bleibt der Vermögenswert im Fokus, da Institutionen trotz der volatilen Kursbewegungen weiterhin standhaft bleiben.
Während der Preis von XRP schwankt, wächst weiterhin die Menge an XRP, die durch XRP-Fonds, die Zugang zu ihren ETF-Produkten bieten, aus dem Umlauf genommen wird.
Nahezu 1.000.000.000 XRP gesperrt
Laut den neuesten Daten des ETF-Trackers haben insgesamt sieben XRP-ETFs bis Donnerstag, 13. August, gemeinsam rund 992,5 Millionen XRP gesperrt.
Zudem belaufen sich die kumulierten Nettozuflüsse aller bestehenden XRP-ETFs inzwischen auf beachtliche 1,51 Milliarden US-Dollar, was ein Wachstum des XRP-ETF-Marktes signalisiert.
Dennoch zeigen aktuelle Daten, dass die Dynamik nachlässt und die Fonds kaum oder gar keine Tagesperformance mehr verzeichnen, während der Kurs weiterhin sein Mehrjahrestief testet.
Inmitten dieser schwachen Dynamik verzeichnete der Markt in der letzten Handelssitzung Nettozuflüsse von 0 US-Dollar. Während dies zeigt, dass während der Sitzung kein neues Kapital in die Produkte geflossen ist, verwalten die ETFs dennoch weiterhin beträchtliche Vermögenswerte.
Kein Ripple-Effekt
Während große XRP-Transaktionen üblicherweise mit Ripple in Verbindung gebracht werden, was oft zu negativen Spekulationen über die Auswirkungen auf XRP und dessen Inhaber führt, bringt die große XRP-Bewegung dieses Mal eine andere Wendung.
Bemerkenswert ist, dass die nahezu 1 Milliarde durch die Fonds gesperrten XRP Aufmerksamkeit und eine bullishe Erzählung auf sich gezogen hat, da die Akkumulation nicht direkt von Ripple getrieben wird.
Statt der üblichen Diskussionen über Ripple-Token-Locks wird diese Entwicklung als wachsende Nachfrage von Investoren gesehen, die über ETF-Produkte Zugang zu XRP erhalten.
