In diesem Zyklus solltest du nicht mehr für Geschichten bezahlen.
Nach ausführlichen Gesprächen mit einigen erfahrenen On-Chain-Tradern habe ich vier überlebenswichtige Regeln für das Krypto-Trading zusammengestellt, die sich auf den „Cashflow“ konzentrieren.
Autor: Haotian
Nach intensiven Diskussionen mit einigen erfahrenen On-Chain-Freunden sind wir uns über die Überlebensregeln in diesem Zyklus weitgehend einig geworden. Der Markt hat sich vollständig von „Geschichten hören, auf Erwartungen spekulieren“ zu „auf Cashflow schauen und Umsetzung überprüfen“ gewandelt. Im Folgenden einige Trading-Grundsätze (nur als Referenz):
1) Bevorzugt Vermögenswerte mit echter Fähigkeit zur Wertabschöpfung auswählen.
Im Bullenmarkt bezahlt der Markt für Geschichten und Erwartungen, im Bärenmarkt zählen nur echter Cashflow und Rückkauf- sowie Burn-Records. Der wahre „Joker“ dieses Zyklus ist ein Protokoll, das kontinuierlich Gebühren generiert und diese über Rückkäufe, Burns oder Dividenden direkt an die Tokeninhaber weitergibt. Beispielhaft sind die zuletzt stark gestiegenen Launchpad-Token wie $UNI, $PUMP, $PONS sowie der Rückkauf-König dieses Zyklus $HYPE;
2) Nur Projekte wählen, deren PMF bereits umgesetzt und Kreislauf geschlossen ist.
Im nächsten Zyklus werden voraussichtlich nur zwei große Narrative im Vordergrund stehen: „Asset-Tokenisierung“ und „Agentic Economy“ (Perps, Prediction, Stablecoins, Payment). Der Markt wird sich von technischen Narrativen und Entwicklungspfaden auf praktische, nachgewiesene Anwendungsfälle verlagern. Projekte ohne echte Nutzer, ohne abgeschlossenen Handelskreislauf und ohne echte Einnahmen werden schnell aussortiert. Token, die diesem Ansatz folgen, sind zum Beispiel $ONDO, $VVV, $VIRTUAL. Hier wird besonderes Augenmerk auf Daten wie tatsächliches AUM, Handelsvolumen und Gebühreneinnahmen gelegt;
3) Vermögenswerte mit starker „Konsensfähigkeit“ auswählen.
Man muss zugeben, dass über mehrere Marktzyklen hinweg nur eines wirklich Bestand hat: „Konsens“. Wichtig ist, es handelt sich dabei um einen Marktkonsens, der organisch entstanden und zyklusübergreifend ist – nicht um einen künstlich erzeugten Konsens durch Tweets berühmter Persönlichkeiten oder industrielle PR-Kampagnen. Wirklich vielversprechend sind jene alten Assets, die neue Anleger:innen oft nicht verstehen, aber trotzdem stets liquide sind und sich gut behaupten. Beispiele hierfür sind die klassischen Cult MEME-Token wie $DOGE, $PEPE, $PEOPLE oder die Branchenführer in verschiedenen Segmenten wie $ZEC, $TAO. Diese haben bereits mehrere Bullen- und Bärenmärkte überstanden, eine starke, organisch gewachsene Community und werden von großen Kapitalgebern gerne für wiederholte Handelsaktivitäten genutzt;
4) Greif möglichst keine reinen VC-Token an.
Wenn ich sage, dass Altcoins tot sind, kommt vielleicht das Argument, dass Finanzzyklen sich wiederholen. Aber wenn ich sage, VC-Token sind tot, gibt es kaum Widerspruch. Denn VC-Token mit hoher FDV, geringer Umlaufmenge und ständigen großen Unlocks können nur kurzzeitig durch TGE-bezogene Airdrop-Spekulationen für Aufmerksamkeit sorgen. Haben sie keine Fähigkeit zur Wertabschöpfung, fehlt die notwendige Antriebskraft für die weitere Entwicklung, und jedes Unlock führt zwangsweise zu einem Preisverfall. Das ist in diesem Zyklus der Hauptgrund für ausbleibende Bullenmärkte und tiefe Bärenmärkte: eine Vielzahl hungriger VCs wartet auf Unlocks und anschließenden Tokenverkauf. Wie sollen Kleinanleger:innen da noch Vertrauen für solche Token haben?
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