Analyse: Die US-Bundesverschuldung erreicht mit 39,7 Billionen US-Dollar ein Rekordhoch, „Entwertungs-Trade“-Narrativ treibt die Nachfrage nach Bitcoin als sicheren Hafen an
Foresight News berichtet laut CoinDesk, dass die Daten des US-Finanzministeriums zeigen, dass die Bundesverschuldung am Freitag ein historisches Hoch von 39,7 Billionen US-Dollar erreicht hat und mit etwa 7 Milliarden US-Dollar pro Tag wächst. Der Gründer des LondonCryptoClub erklärte gegenüber CoinDesk, dass diese Wachstumsrate das sogenannte „Devaluierungshandel“-Narrativ unterstützt, bei dem Investoren auf eine Entwertung von Fiat-Währungen setzen und stattdessen Bitcoin, Gold und andere Vermögenswerte mit begrenztem Angebot kaufen. Dieses Narrativ war zuvor zeitweise in den Hintergrund geraten, steht nun aber kurz davor, wieder an Fahrt zu gewinnen.
Torsten Slok, Chefökonom von Apollo, warnte zuvor in seinem Blog, dass das Verhältnis zwischen US-Verschuldung und BIP bereits über 120 % liegt und der fiskalische Spielraum begrenzt sei. Im Falle einer Rezession hätte die Federal Reserve nicht wie in der Vergangenheit die Möglichkeit, die Zinsen deutlich zu senken, da dies die Inflation verstärken und die Anleiherenditen verringern würde. Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt bei etwa 65.221,50 US-Dollar. Ethereum performt derzeit besser als Bitcoin; das ETH/BTC Verhältnis hat sowohl die 100-Tage- als auch die 200-Tage-Durchschnittslinie erstmals seit Beginn des diesjährigen Bärenmarkts überschritten.
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