Analyse: Nach der Halbierung reicht die Betriebseffizienz nicht mehr aus, um das Überleben der Mining-Unternehmen zu sichern; die Bitcoin-Besicherung ersetzt zunehmend den Direktverkauf
Laut ChainCatcher weist ein gemeinsamer Bericht der Bitcoin-Kreditplattform CoinRabbit und der Hashrate-Plattform GoMining darauf hin, dass das Management von Bitcoin wichtiger ist als das Mining-Volumen. Nachdem die Blockbelohnung auf 3,125 BTC gesunken ist und die gesamte Netzwerkschwierigkeit fast ein historisches Hoch erreicht hat, bilden niedrige Strompreise und hohe Betriebsraten lediglich das Überlebensminimum. Der eigentliche Unterschied zwischen Mining-Unternehmen liegt in der Handhabung der geminten Bitcoin.
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Mining-Unternehmen ihre wiederkehrenden Ausgaben wie Strom, Hosting und Personal zunehmend durch besicherte Kredite anstelle von direkten Verkäufen decken. Dieser Ansatz ermöglicht es, den Cashflow zu sichern und weiterhin von einer Bitcoin-Exposure zu profitieren. Zudem vermeidet er steuerpflichtige Verkäufe und erhält steuerliche Abzugsmöglichkeiten für Betriebskosten. Allerdings gehen die Unternehmen im Falle fallender Kursentwicklungen sowohl ein Preis- als auch ein Liquidationsrisiko ein.
Jeremy Dreier, Chief Business Development Officer von GoMining, erklärte, dass nach dem Halving diejenigen Miner bestehen werden, die effizient arbeiten und im Voraus Cash-Reserven aufgebaut haben. Der derzeit rückläufige Bitcoin-Preis senkt sogar die Kosten für die Erhöhung der Hashrate und stellt somit ein Zeitfenster dar, um in neue Mining-Geräte zu investieren.
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