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Bitunix-Analyst: Der Ölpreis übersteigt 100 US-Dollar—an der Oberfläche, tatsächlich handelt der Markt das Risiko einer „Institutionalisierung der Hyperinflation“

Bitunix-Analyst: Der Ölpreis übersteigt 100 US-Dollar—an der Oberfläche, tatsächlich handelt der Markt das Risiko einer „Institutionalisierung der Hyperinflation“

BlockBeatsBlockBeats2026/07/24 02:51
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BlockBeats News, 24. Juli. Der globale Markt ist nicht mehr nur mit der Zuspitzung der Spannungen im Nahen Osten konfrontiert, sondern erlebt gleichzeitig Veränderungen bei der Energieversorgung, der Geldpolitik und den globalen Kapitalströmen. Die Vereinigten Staaten erhöhen weiterhin den militärischen Druck auf den Iran, setzen B-1-Bomber ein, Trump erwägt umfassendere Militäreinsätze und die Huthi-Rebellen drohen erneut mit Angriffen auf den Schiffsverkehr im Roten Meer. Dadurch sind sowohl die wichtigen Energie-Transitpunkte Straße von Hormus als auch das Rote Meer gefährdet. Nach dem Anstieg des Brent-Rohölpreises auf über 100 Dollar hat der Markt begonnen, die globalen Inflationsrisiken neu zu bewerten, statt lediglich auf ein einmaliges geopolitisches Ereignis zu reagieren.


Bemerkenswert ist, dass der Anstieg der Ölpreise begonnen hat, die geldpolitischen Überlegungen der Zentralbanken weltweit zu verändern. Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind erneut unter den Erwartungen geblieben, was die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarkts zeigt und den unmittelbaren Druck auf die Fed zur Lockerung ihrer Politik verringert. Andererseits hat der Anstieg der Energiepreise die Inflationserwartungen wiederbelebt und die Renditen für US-Staatsanleihen über alle Laufzeiten hinweg steigen lassen. Die Marktwetten auf eine Zinserhöhung im September oder sogar früher haben sich rapide erhöht. Da die Fed auf eine vorausschauende Steuerung verzichtet, wartet der Markt nicht mehr darauf, dass die Fed Orientierung gibt, sondern preist den geldpolitischen Pfad vorab ein. Diese starke Zinsschwankung bedeutet, dass erhöhte Finanzierungskosten länger anhalten könnten, als zunächst erwartet.


Dieser Druck betrifft nicht nur die USA. Während die Europäische Zentralbank abwartet, hat sie deutlich gemacht, dass im September Raum für eine Zinserhöhung besteht. In Japan hat das US-Finanzministerium den Yen als deutlich unterbewertet bezeichnet und die Bank of Japan gedrängt, ihre geldpolitische Normalisierung fortzusetzen. Der Anstieg der Inflation und der Renditen in Japan führt dazu, dass die Möglichkeit einer Zinserhöhung und die Rückführung von Kapital durch große Institutionen neu bewertet werden. Sobald japanische Investoren ihre Auslandsanlagen verringern, könnte das nicht nur die Nachfrage nach US-Staatsanleihen und -Aktien schwächen, sondern auch die globale USD-Liquidität weiter verknappen.


Darüber hinaus haben die USA gleichzeitig ihre Zollmaßnahmen ausgeweitet und ein Einfuhrzoll-System in Höhe von 10 bis 12,5 Prozent für rund 60 Volkswirtschaften wieder eingeführt. Dies führte zu einem gleichzeitigen Anstieg der Energie- und der Handelskosten. Das bedeutet, dass sich der Markt künftig nicht nur auf Schwankungen beim Ölpreis einstellen muss, sondern dass zusätzliche Kosten in Lieferketten, Zölle und Energiepreise die Unternehmensbetriebskosten insgesamt erhöhen. Dadurch kann die globale Inflation leichter eine zweite Übertragungswelle auslösen und die Notwendigkeit für Zentralbanken weltweit, eine Hochzinspolitik beizubehalten, weiter verstärken.


Für den Kryptomarkt ist die Hauptquelle des Drucks nicht mehr allein die Geopolitik, sondern die gleichzeitige Straffung der globalen Realzinsen und der USD-Liquidität. Der Anstieg der Ölpreise hat die Inflationserwartungen erhöht, die Renditen auf Rekordniveaus getrieben, die wichtigsten Zentralbanken denken über Zinserhöhungen nach und japanische Mittel könnten zurückfließen. Dies deutet darauf hin, dass Risikoanlagen mit erheblich höheren Finanzierungskosten konfrontiert werden. Kurzfristig wird die Volatilität weiterhin von der Situation im Nahen Osten und den geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbanken weltweit bestimmt sein. Die entscheidenden Faktoren für die weitere Richtung der Vermögenspreise werden sein, ob sich die Energiepreise auf hohem Niveau halten und ob hohe Zinsen allmählich zur neuen Normalität an den globalen Finanzmärkten werden.

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