„TACO Transaction“ wieder im Aufschwung: Modell prognostiziert, dass Trump seine Iran-Politik bis Ende Juli ändern könnte
BlockBeats News, 22. Juli: Der auf Wall Street beliebte „TACO“ (Trump Always Chickens Out)-Trade erhält Unterstützung von einem quantitativen Modell. Das Analystenteam der geopolitischen Beratungsfirma Signum Global Advisors verwendet vier Indikatoren – Brent-Rohölpreise, US-10-jährige Staatsanleihenrenditen, Schiffsverkehr in Hormuz und den S&P 500 Index – um vorherzusagen, dass Trump bis Ende Juli seine harte Iran-Politik anpassen könnte.
Das Modell zeigt, dass Trump typischerweise eine Markbewegung von etwa 2,3 bis 3,4 Standardabweichungen benötigt, um seine Politik zu ändern, wobei die durchschnittliche Schwelle bei rund 2,9 Standardabweichungen liegt. Laut aktuellem Markttrend glauben Analysten, dass der „TACO Moment“ noch nicht eingetreten ist, aber näher rückt – wahrscheinlich so früh wie der 22. Juli und spätestens am 30. Juli, wobei der 26. Juli als wahrscheinlichster Zeitpunkt angesehen wird.
Derzeit verschärft der Konflikt zwischen den USA und Iran den Marktdruck weiter, mit Brent-Rohölpreisen über $91 pro Barrel und dem durchschnittlichen US-Benzinpreis erstmals seit Mitte Juni über $4 pro Gallone. Störungen im Schiffsverkehr durch die Hormuzstraße, steigende Kriegskosten und US-Militärverluste erhöhen den politischen Druck auf die Trump-Administration.
Republikanische Insider haben gewarnt, dass bei anhaltend hohen Ölpreisen die Energiekosten zu einem Risikofaktor für die Zwischenwahlen werden könnten. Einige konservative Stimmen erklärten, dass ein Ölpreis über $90 während der aktuellen Administration die Unterstützung der Wähler deutlich schwächen würde.
Analysten gehen davon aus, dass Trumps derzeitige harte Haltung teilweise darauf abzielt, Iran wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Bleibt der Konflikt bestehen, steht die US-Regierung vor zunehmendem politischen Druck zwischen „weiterer Eskalation“ und „Reduzierung des militärischen Drucks“.
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