vladfun: Zwei Entwickler haben eigens erstellte Token fest im Code verankert und bevorzugt angezeigt; das Team hat sie daraufhin entlassen.
Foresight News berichtet, dass die Token-Launch-Plattform vladfun auf Robinhood Chain auf X mitteilte, dass zum Zeitpunkt des Plattformstarts am 15. Juli zwei an der Entwicklung beteiligte Entwickler heimlich eigene Token ausgegeben und diese fest im Frontend verankert haben, sodass bei Livegang nur ihre Token für die Nutzer sichtbar waren und die Token anderer Creator nicht angezeigt wurden. Das Team entdeckte die Unregelmäßigkeit innerhalb von zwei Stunden, entließ die beiden Entwickler umgehend, entfernte den schadhaften Code und konnte einen Teil der Mittel zurückholen.
vladfun wurde von einem fünfköpfigen Team innerhalb von 48 Stunden schnell entwickelt. Die involvierten Entwickler schoben das Problem zunächst auf einen RPC-Fehler und Cache, doch Beweise zeigten, dass die Token im finalen Commit manuell fest im Code verankert wurden. Anschließend verlangten die Entwickler, den Repository-Branch-Schutz aufzuheben, um zurückzurollen und die entsprechenden Codezeilen zu löschen. Da das Team jedoch zu jedem Zeitpunkt Backups mit Zeitstempel des gesamten Repositories hatte, blieben die Beweise erhalten. Inzwischen haben die beiden Entwickler etwa 15.000 US-Dollar an Creator-Gebühren und Einnahmen aus den Test-Token zurückgezahlt; die zurückgeholten Gelder wurden auf die Team-Sicherheitswallet (rund 7,8 ETH) eingezahlt. Das Team betonte, dass es nie zugestimmt habe, einen vladfun-Token herauszugeben und sich vorrangig um die Anliegen der betroffenen Nutzer kümmern werde.
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