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Der Vorsitzende von SK: Die Nachfrage nach AI-Chips wird im nächsten Jahr um 100 % steigen, die Speicherpreise werden weiter zunehmen

Der Vorsitzende von SK: Die Nachfrage nach AI-Chips wird im nächsten Jahr um 100 % steigen, die Speicherpreise werden weiter zunehmen

华尔街见闻华尔街见闻2026/07/20 00:16
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Von:华尔街见闻

Choi Tae-won wies darauf hin, dass der weltweite Speicherbedarf im kommenden Jahr insgesamt um 50 % bis 60 % steigen wird, während es auf der Angebotsseite praktisch keine substanzielle Ausbauplanung gibt. Die Angebotslücke wird sich daher weiter vergrößern und der globale Wettstreit um Speicherangebote erreicht ein „Panik“-Niveau. Die Speicherpreise stehen unter weiterem Aufwärtsdruck. Er warnte, dass die aktuellen hohen Speicherpreise „nicht normal“ seien und sich schwer auf die Endkunden abwälzen ließen. Unternehmen sollten nicht durch Einschränkung des Angebots hohe Preise aufrechterhalten, sondern das Angebot ausweiten und so den Markt vergrößern.

Der Vorsitzende von SK Hynix, Choi Tae-won, warnte, dass die durch KI getriebene Angebots- und Nachfrage-Lücke bei Halbleitern im nächsten Jahr weiter wachsen wird, und Speicherpreise weiterhin unter Druck stehen werden, zu steigen. Der globale Wettstreit um die Versorgung hat bereits das Niveau einer "Panik" erreicht.

Am 20. Juli berichtete die koreanische Wirtschaftszeitung, dass Choi Tae-won auf dem Jeju Forum der koreanischen Handelskammer erklärte, im nächsten Jahr wird die Nachfrage nach KI-Halbleitern voraussichtlich um 60% bis 100% gegenüber dem Vorjahr steigen, der Bedarf an Speicherhalbleitern insgesamt ebenfalls um 50% bis 60% wachsen. Gleichzeitig haben die großen Hersteller nächstes Jahr kaum substanzielle Expansionspläne für ihre Kapazitäten, sodass sich die Angebotslücke zwangsweise weiter vergrößert. Er stellte klar, dass die Intensität des globalen Wettkampfes um Speicher "mit dem Begriff 'Panik' beschrieben werden muss".

Obwohl das Spannungsverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage die Speicherpreise steigen lässt, stellte Choi Tae-won klar das aktuelle Preisniveau ist "unnormal" und kein Signal für einen gesunden Markt. Er warnte, dass PC- und Mobiltelefonhersteller die steigenden Speicherpreise nicht dauerhaft an Endprodukte weitergeben können. Bei zu hohen Preisen werden neue Wettbewerber in den Markt strömen und Regierungen könnten intervenieren. Er betonte, Halbleiterunternehmen sollten nicht durch Angebotsbeschränkungen hohe Preise aufrechterhalten, sondern durch Angebotserweiterung und Marktausbau eine langfristig wertvollere Strategie verfolgen.

Explosion der Nachfrage, schwerer Angebotsrückstand

Medienberichten zufolge gab Choi Tae-won in dem Forum konkrete Nachfrageprognosen ab: Im nächsten Jahr wird die Nachfrage nach KI-Halbleitern mindestens um 60% bis 100% steigen, selbst der Speicherhalbleitermarkt insgesamt wird voraussichtlich um mindestens 50% bis 60% wachsen.

Allerdings wächst die Angebotsseite deutlich langsamer als die Nachfrage. Er betonte, dass derzeit kaum ein Unternehmen plant, nächstes Jahr das Angebot spürbar zu erhöhen, was bedeutet, dass die Angebotslücke weiter anwächst. Die Kapazitätserweiterung für fortschrittliche KI-Speicherchips erfordert massive Kapitalinvestitionen und eine lange Bauzeit und ist zudem durch Geräte- und Personalmangel eingeschränkt.

"Wir tun alles um die Versorgung zu maximieren, aber die Nachfrage wächst sehr viel schneller als wir," sagte Choi Tae-won, "Meine Sorge ist, dass die Preise nicht sinken, sondern steigen." Er betonte, dass die gegenwärtige Strategie von SK lautet: "Bauen, was möglich ist."

Obwohl Angebot und Nachfrage das Preisniveau aktuell objektiv stützen, ist Choi Tae-won keineswegs optimistisch. Er stellte klar, "die Preise müssen sinken, die derzeitigen Preise sind unnormal" und betonte, PC- und Smartphonehersteller könnten die steigenden Speicherpreise nicht endlos auf die Konsumenten abwälzen, was letztlich Druck auf die nachgelagerte Industrie erzeugt.

Er warnte zudem, falls die Preise auf zu hohem Niveau bleiben, ergeben sich zwei Risiken: Erstens werden neue Wettbewerber in den Markt eintreten, zweitens könnte dies Regierungen zu Interventionen veranlassen. Daher unterstrich er, Halbleiterunternehmen sollten nicht das Ziel verfolgen, hohe Preise durch künstliche Angebotsverknappung aufrechtzuerhalten. "Auch wenn die Gewinnmargen etwas schrumpfen, bringt eine Ausweitung des Angebots und Marktwachstum langfristig höhere Erträge," sagte er.

Inzwischen berichtet die Zeitung, dass Choi Tae-won betonte, der Mangel an Halbleiterversorgung ist längst nicht mehr nur ein geschäftliches Problem zwischen Unternehmen, sondern ein strategisch relevanter Faktor für die nationale Wettbewerbsfähigkeit. Er erklärte, dass jetzt nicht nur Kundenunternehmen, sondern auch Regierungen sich aktiv einmischen und um Speicher kämpfen: "Halbleiter sind zum Kernasset wirtschaftlicher und nationaler Sicherheit geworden."

Mit dem zunehmenden Wettbewerb um KI-Infrastruktur entwickelt sich dieses Ringen zu einem Ressourcenwettlauf auf staatlicher Ebene. Er äußerte zudem Besorgnis über Engpässe in der gesamten KI-Wertschöpfungskette, und prognostizierte einen umfassenden Mangel an grundlegender Infrastruktur wie GPU, Speicher und Strom – und dass in Zukunft jenseits des Speichers weitere unerwartete Engpässe auftreten könnten.

Er ist der Meinung, dass der KI-Markt aktuell einen fundamentalen Strukturwandel der Industrie durchläuft und nicht bloße wirtschaftliche Zyklusschwankungen, weshalb der Angebotsmangel kurzfristig wahrscheinlich anhalten wird.

Zurückhaltende Haltung bei Aktienaufteilung

Zum viel diskutierten Thema einer möglichen Aktienaufteilung bei SK Hynix erklärte Choi Tae-won, dass er das Thema vorsichtig angehe und "noch nicht ausreichend untersucht wurde". Er betonte: "Wenn notwendig, können wir das vorantreiben, aber ich halte dies aktuell nicht für das wichtigste Thema."

Er erwähnte zudem, dass er bezüglich des Umgangs mit amerikanischen ADRs nach einer möglichen Aktienaufteilung in Korea – ob die Anpassung automatisch erfolgt oder ein separates Verfahren benötigt – die Regeln noch nicht vollständig verstanden habe. Weil die Aktien sowohl in Korea als auch als ADR in den USA gelistet seien, will er nach umfassender Prüfung der Politik und Verfahren eine Entscheidung treffen.

Zur N% Leistungsbonus-Debatte, die ihren Ursprung bei SK Hynix hat und breit diskutiert wird, sieht Choi Tae-won darin kein allgemein abgelehntes Problem: "Warten wir ab."

Er erläuterte: Er möchte möglichst viel Glücksgefühl für die Mitarbeiter schaffen, aber Voraussetzung ist, dass dies mit den Interessen der Stakeholder geteilt wird. "Wenn das Mitarbeiterglück die Interessen der Stakeholder beeinträchtigt, müssen wir dieses Problem zur Sicherung nachhaltigen Glücks anerkennen und lösen."

Er betonte zudem, dass auch Nicht-SK Hynix Mitarbeiter dies anerkannt hätten und ist überzeugt, dass dieser Mechanismus positive Effekte bringen kann.

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