Elizabeth Warren fordert Trump auf, innerhalb einer Woche seine Kryptowährungsbestände offenzulegen
Laut einem Bericht von Jinse Finance forderte Senatorin Elizabeth Warren Präsident Donald Trump auf, seine Kryptowährungsgewinne und -bestände im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 15. Juli freiwillig offenzulegen und setzte ihm dafür eine Frist bis zum 23. Juli. In einem Schreiben vom 16. Juli argumentierte das ranghohe Mitglied des Bankenausschusses des Senats, dass der Kongress kryptowährungsbezogene Gesetzesvorhaben nicht fair debattieren könne, solange die finanziellen Engagements des Präsidenten in dieser Branche nur teilweise offenlegt werden. Diese Forderung kommt zu einer Zeit, in der der Senat den „CLARITY Act“ prüft, der durch die Definition, welche Vermögenswerte in den Zuständigkeitsbereich der SEC oder der CFTC fallen, sowie durch klarere Regeln für Börsen und Token-Emittenten einen umfassenden Regulierungsrahmen für den Markt für digitale Vermögenswerte schaffen würde. Warren betonte, dass Gesetzgeber sich vor der Verabschiedung von Gesetzen, die den Wert dieser Bestände direkt beeinflussen könnten, zunächst ein genaues Bild von Trumps aktuellen Krypto-Interessen machen müssten. Laut Warren geht die Besorgnis über den bloßen Besitz digitaler Vermögenswerte durch den Präsidenten hinaus – der springende Punkt sei, dass das aktuell vom Kongress beratene Gesetz Unternehmen und Investoren, die mit dem Präsidenten in Verbindung stehen, substanziell begünstigen könnte, diese Interessen aber derzeit nur teilweise offengelegt sind.
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