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SpaceX versucht, dem Pentagon milliardenschwere KI-Rechenleistung zu verkaufen, während das Unternehmen mit einem Kursverfall seiner Aktien kämpft.

SpaceX versucht, dem Pentagon milliardenschwere KI-Rechenleistung zu verkaufen, während das Unternehmen mit einem Kursverfall seiner Aktien kämpft.

华尔街见闻华尔街见闻2026/07/17 22:06
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Von:华尔街见闻

Laut Medienberichten verhandelt SpaceX mit dem US-Verteidigungsministerium über einen milliardenschweren Vertrag zur Lieferung von Rechenleistung, was die bislang größte kommerzielle Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien werden könnte. Die politischen und geschäftlichen Beziehungen von Elon Musk stehen erneut im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion, während einige US-Sicherheitsbeamte offen Bedenken über die übermäßige Abhängigkeit des Pentagon von Diensten aus dem Musk-Imperium äußern. Nach Veröffentlichung dieser Nachricht stieg der SpaceX-Aktienkurs kurzfristig stark an, fiel danach jedoch weiter und schloss letztlich mit einem Rückgang von 5,43%.

SpaceX führt Verhandlungen mit dem US-Verteidigungsministerium über die Bereitstellung von Rechenzentrums-Kapazitäten, wobei der Vertragswert bis zu mehrere Milliarden Dollar betragen könnte. Die tiefe Bindung zwischen Elon Musks Unternehmen und dem Pentagon wird weiter ausgebaut.

Laut dem Wall Street Journal, das sich auf informierte Kreise beruft, diskutieren beide Seiten aktuell darüber, dass SpaceX dem Verteidigungsministerium Cloud-Computing-Kapazitäten zur Verfügung stellt. Die Gespräche laufen noch und könnten letztlich auch scheitern. Dieses potenzielle Abkommen würde zu den bislang größten kommerziellen Kooperationen zwischen beiden Parteien zählen.

Sollte die Vereinbarung zustande kommen, hätte sie unmittelbare Auswirkungen auf die Struktur des Cloud-Computing-Markts. Amazon, Microsoft, Google und Oracle zählen aktuell zu den wichtigsten Cloud-Service-Anbietern des Pentagons. Der Einstieg von SpaceX würde den Wettbewerbsdruck in diesem Markt deutlich verstärken, insbesondere in dem schnell wachsenden Segment der Defense-AI-Rechenleistung.

Die Verhandlungen rücken erneut Musks politische und geschäftliche Beziehungen ins Zentrum der öffentlichen Diskussion. Seit Langem verlässt sich das Pentagon auf SpaceX für Raketentransporte sowie den Betrieb und die Verwaltung von Kommunikations- und Raketenverfolgungssatelliten.

Einige nationale Sicherheitsbeamte haben öffentlich Bedenken über die starke Abhängigkeit des Pentagons von den Dienstleistungen von Elon Musk geäußert. Musks beträchtliche politische Spenden an den Trump-Wahlkampf 2024 sorgen zudem weiterhin für Fragen hinsichtlich Interessenkonflikten. Vertreter der Trump-Regierung wiesen diese Kritik jedoch zurück.

Nach der Nachricht verzeichnete SpaceX zunächst einen schnellen Kursanstieg, bevor die Aktie weiter fiel und am Freitag mit einem Minus von 5,43 % schloss.

SpaceX versucht, dem Pentagon milliardenschwere KI-Rechenleistung zu verkaufen, während das Unternehmen mit einem Kursverfall seiner Aktien kämpft. image 0

SpaceX setzt auf Cloud Computing

SpaceX positioniert das Cloud-Computing-Geschäft als einen bedeutenden strategischen Schwerpunkt.

Das Unternehmen hat bereits ähnliche Verträge zur Bereitstellung von Rechenleistung mit Anthropic und Google unterzeichnet und plant, das Cloud-Computing-Business massiv auszubauen. In den letzten Wochen haben SpaceX-Mitarbeiter darüber gesprochen, AI-Kunden Rechenleistung zu Preisen anzubieten, die unter denen von CoreWeave und anderen etablierten Anbieter liegen—und am Wettbewerb direkt teilzunehmen.

In Bezug auf die Infrastruktur für Rechenleistung hat SpaceX kürzlich die Übernahme von xAI—ebenfalls im Besitz von Musk—vollzogen, was einen Börsengang ermöglichte und das Grok-AI-Modell samt Rechenzentren in das Geschäftsportfolio integrierte.

Um die Rechenleistung rasch auszubauen, errichte SpaceX ein großes Rechenzentrum in Memphis. Musk betonte in Unternehmensunterlagen, dass die Baugeschwindigkeit schneller und die Kosten geringer seien als bei der Konkurrenz.

Eine der Strategien ist die Installation von Gasturbinen für die eigene Stromerzeugung vor Ort; diese Maßnahme führte jedoch zu einer Klage wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Umweltvorschriften. Darüber hinaus hat SpaceX Investoren das Konzept vorgestellt, Rechenzentren im Weltraum zu betreiben.

Aus wirtschaftlicher Sicht hat sich das Vermieten von Rechenkapazitäten kurzfristig als profitabler erwiesen als der Verkauf von Grok-AI-Modellen. Die Vereinbarungen mit Anthropic, Google und dem Startup Reflection AI könnten SpaceX Berichten zufolge jährlich Einnahmen in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar einbringen.

Pentagon strebt nach AI-Rechenleistung

Das Verteidigungsministerium investiert massiv in den Aufbau von AI-Infrastruktur.

Das Pentagon strebt eine Finanzierung von 30 Milliarden Dollar für das neue Projekt „Artificial Intelligence Arsenal“ an, das sich auf die Anschaffung hochentwickelter AI-Chips konzentriert. Das Projekt wird in Dokumenten im Zusammenhang mit dem Haushaltsantrag des Verteidigungsministeriums für 2027 erläutert und befindet sich aktuell zur Beratung im Kongress.

Mit Blick auf die Lieferantenpolitik betont das Pentagon, die Abhängigkeit von einzelnen Technologiekonzernen reduzieren zu wollen. Das Verteidigungsministerium hat kürzlich mehreren Unternehmen, darunter SpaceX, Amazon, Google, Microsoft und Oracle, erlaubt, AI-Modelle sowie entsprechende Technologien in sicherheitsrelevanten Umgebungen zur Verfügung zu stellen.

Ein Streit Anfang des Jahres mit Anthropic hat die Sensibilität der Abteilung hinsichtlich Risiken eines Lieferanten-Lock-in weiter verstärkt. Amazon ist aktuell der Hauptanbieter von Rechenleistung für das Pentagon und investiert laut Berichten 50 Milliarden Dollar, um die Servicekapazitäten für Regierungsbehörden—insbesondere das Verteidigungsministerium—auszubauen.

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