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BTC ist tatsächlich stabiler als der südkoreanische Aktienmarkt, KI-Hype kühlt ab und führt zu Marktturbulenzen, Volatilität des südkoreanischen Aktienmarktes steigt sprunghaft an

BTC ist tatsächlich stabiler als der südkoreanische Aktienmarkt, KI-Hype kühlt ab und führt zu Marktturbulenzen, Volatilität des südkoreanischen Aktienmarktes steigt sprunghaft an

Odaily星球日报Odaily星球日报2026/07/17 11:55
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Odaily berichtet, dass mit dem Abklingen des KI-Investitionsbooms dessen Risiko inzwischen sogar das seit Langem als volatil geltende Bitcoin übersteigt. Daten zeigen, dass der KOSPI 30-Tage-implizite Volatilitätsindex (IV) auf annualisiert 81 % gestiegen ist – doppelt so hoch wie der Bitcoin-Volatilitätsindikator BVIV mit etwa 38 %.

Südkoreanische Privatanleger haben zuvor in großem Umfang mittels Kreditgeschäften und gehebelten ETF auf KI-bezogene Aktien gesetzt, was in den hochvolatilen Märkten zu massiven Zwangsliquidationen geführt hat. Statistiken zufolge hat das damit verbundene Liquidationsvolumen in weniger als drei Monaten bereits 2 Billionen US-Dollar überschritten. Analysten betonen, dass die Volatilität des südkoreanischen Aktienmarktes die von Bitcoin übertrifft und damit möglicherweise widerspiegelt, dass die durch den globalen KI-Investitionsboom angetriebene Risikobereitschaft ein extremes Niveau erreicht hat.

Für Bitcoin-Unterstützer gilt die geringere BTC-Volatilität gegenüber dem KOSPI als wichtiges Signal für die steigende Marktreife. Allerdings bleibt Bitcoin immer noch deutlich risikoreicher als traditionelle Anlagen – seine 30-Tage-Volatilität liegt etwa doppelt so hoch wie der VIX des S&P 500 (unter 20 %).

Der Bitcoin-Preis steht derzeit weiter unter Druck und wird unter dem viel beachteten 50-Tage-Durchschnitt gehandelt. Die On-Chain-Datenplattform Nansen berichtet, dass angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen die Wallets, die normalerweise als Erste große Beträge bewegen, bislang nicht signifikant in Stablecoins verlagert haben. Nansen-Research-Analyst Nicolai Sondergaard erklärt, dieses Verhalten sei vergleichbar mit der Marktreaktion beim letzten Anstieg der Spannungen im Nahen Osten: „Kurzfristige Long-Positionen mit Leverage wurden liquidiert, anschließend begann die Kapitalakkumulation erneut.“

Zeitgleich richtet sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf die bevorstehende Regulierungsanhörung in Washington, USA. Marex-Analysten weisen darauf hin, dass der CLARITY Act vor einer entscheidenden Bewährungsprobe steht – die Kryptobranche wartet auf eine klare regulatorische Struktur, um den weiteren Eintritt institutioneller Gelder zu fördern. (CoinDesk)

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