Der Vorsitzende der SK Group äußert sich zum Kurssturz von SK Hynix: Man sollte nicht häufig handeln, sondern langfristig halten.
Laut BlockBeats erklärte Choi Tae-won, Präsident der SK Group und Präsident der Korea Chamber of Commerce and Industry, am 17. Juli im Hinblick auf den dramatischen Kursverfall der Aktie von SK Hynix, dass er zwar die Kursentwicklung von SK Hynix im nächsten Monat nicht prognostizieren könne, Investoren jedoch nicht ständig handeln sollten und ein langfristiges Halten möglicherweise vorteilhafter für den Werterhalt des Vermögens sei.
Choi Tae-won ist der Ansicht, dass der Bedarf an Speicher mit der Entwicklung der AI-Branche weiter wachsen wird. Er sagte, AI sei derzeit noch wie ein „vierjähriges Kind“ und benötige auf dem Weg zu einer reifen Branche zwangsläufig mehr Speicher, wobei die entsprechende Nachfrage exponentiell steigen könnte.
Er wies außerdem darauf hin, dass der Aktienkurs von SK Hynix zuvor stark gestiegen sei und bei einer Änderung der Markterwartungen ebenso stark fallen könne; nach einem zu schnellen Preisanstieg sei manchmal eine Anpassung notwendig, um sich an die Realität anzupassen.
Im Hinblick auf die AI-Industrie-Strategie Südkoreas sagte Choi Tae-won, dass Südkorea hinsichtlich der Kosten schwer mit China konkurrieren könne und auch qualitativ den Modellen der USA kaum überlegen sei. Stattdessen solle das Land Infrastruktur schaffen, heimische Anwendungen entwickeln und Nischenmärkte erschließen, um langfristig von der Ausfuhr von Speicherchips auf den Export von Rechenleistung und „Intelligenz“ umzusteigen.
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