Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde antwortet auf Kontroversen: Single-Stock-Leverage-ETFs sind nicht die Ursache für die Schwankungen am Aktienmarkt
Odaily berichtete unter Berufung auf die Yonhap News Agency, dass die Financial Services Commission (FSC) Südkoreas erklärte, dass Single-Stock-Leverage-ETFs eine deutliche Rolle dabei gespielt haben, Kapitalabflüsse in ausländische Aktienmärkte zu verhindern. Die FSC wies zugleich darauf hin, dass die Volatilität amerikanischer und japanischer Halbleiteraktien in letzter Zeit ebenfalls merklich zugenommen hat, und reagierte auf die Debatte darüber, ob Single-Stock-Leverage-ETFs für die jüngsten Schwankungen am südkoreanischen Aktienmarkt verantwortlich sind.
Byun Je-ho, Direktor der Kapitalmarktabteilung der FSC, sagte: „Ein Teil der ursprünglich ins Ausland fließenden Investitionsnachfrage ist wieder in den heimischen Markt zurückgekehrt. Gleichzeitig wurde tatsächlich verhindert, dass zusätzliches Kapital weiterhin ins Ausland abfließt.“ Er erklärte außerdem: „Ich denke, die erhöhte Volatilität des koreanischen Aktienmarktes seit der Einführung dieser Produkte lässt sich nicht allein mit Single-Stock-Leverage-ETFs erklären. Da die Mittel im koreanischen Markt stark auf Samsung Electronics und SK Hynix konzentriert sind und sich globale Erwartungen und Sorgen bezüglich der Halbleiterbranche ständig abwechseln, hat dies die Volatilität der betreffenden Produkte erhöht.“ (Golden Ten Data)
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Warum werden Technologieaktien „mit steigenden Kursen immer günstiger“? Der Wert wird durch einen 80%igen Gewinnsprung gestützt; Wenn die KI-Erwartungen enttäuscht werden, werden sie plötzlich teuer.
In einem Bärenmarkt muss normalerweise der Hammerball eingesetzt werden, um die Aktienkurse drastisch zu senken und Aktien günstiger zu machen. Technologieaktien haben jedoch einen anderen Weg gefunden.


"Mit Geld nicht zu kaufen"! Verschärftes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage löst den größten Preisanstieg aller Zeiten bei Indiumphosphid aus
Die explosionsartig steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung führt zu einem gravierenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Indiumphosphid (InP)-Substraten und -Epitaxiescheiben. Für das vierte Quartal wird ein Preisanstieg von über 10 % erwartet – der größte Anstieg innerhalb eines einzelnen Zeitraums in der Geschichte, wobei die Preise bereits mehrfach in Folge angehoben wurden. Engpässe bei der Produktionskapazität der vorgelagerten Substrate lassen sich kurzfristig kaum beheben, was das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage verschärft. Lieferanten geben offen zu, dass selbst bei Zahlungsbereitschaft für höhere Preise die Warenverfügbarkeit nicht garantiert werden kann.
