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Präsident der Kansas City Fed: Überhitzte Inflation und anhaltend zu hoher Wert über längeren Zeitraum

Präsident der Kansas City Fed: Überhitzte Inflation und anhaltend zu hoher Wert über längeren Zeitraum

华尔街见闻华尔街见闻2026/07/17 00:36
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Von:华尔街见闻

Der Präsident der Federal Reserve Bank von Kansas City, Schmid, äußerte, dass Inflation derzeit seine größte Sorge sei und das Risiko einer weiteren Beschleunigung der Inflation in den kommenden Monaten weiterhin besteht. Er warnte davor, dass die Inflationsdaten für Juni zwar besser als erwartet ausgefallen sind, es jedoch "zu früh" sei, dies als Trend zu interpretieren. Außerdem habe sich der Inflationsdruck auf eine breite Palette von Bereichen wie Waren, Dienstleistungen und Lebensmittel ausgeweitet. Schmid zeigt sich insgesamt optimistisch bezüglich der Wirtschaft und ist der Meinung, dass der Arbeitsmarkt ausgewogen und das Wachstum widerstandsfähig sei.

Mehrere Vertreter der US-Notenbank haben diese Woche wiederholt davor gewarnt, dass die Inflation weiterhin die größte Bedrohung darstellt und der politische Kurs noch nicht klar ist.

Am 16. Juli äußerte Jeff Schmid, Präsident der Federal Reserve Bank von Kansas City, dass die Inflation aktuell seine größte Sorge sei und das Risiko einer weiteren Beschleunigung der Inflation in den kommenden Monaten weiterhin bestehe.

Er machte deutlich, dass die Inflationsdaten im Juni besser als erwartet ausfielen, es jedoch "zu früh" sei, dies als Beginn eines Trends zu interpretieren.

Schmids Aussagen spiegeln die Position mehrerer Fed-Vertreter in dieser Woche wider.

Lorie Logan, Präsidentin der Federal Reserve Bank von Dallas, hat zuvor bereits ausdrücklich zu Zinserhöhungen aufgerufen. Der neue Fed-Vorsitzende Walsch sagte während seiner Anhörung vor dem Kongress, dass die politischen Entscheidungsträger "Nulltoleranz" gegenüber hoher Inflation haben und sich verpflichten, die Preisstabilität wiederherzustellen, ohne jedoch ein klares Signal zur Zinserhöhung zu geben.

Diese Stellungnahmen haben die Erwartungen am Markt für eine bevorstehende Zinserhöhung erhöht, obwohl die überraschend schwachen Inflationsdaten dieser Woche die Bereitschaft der Investoren, im laufenden Monat auf eine Zinserhöhung zu setzen, vorübergehend verringert haben.

Breiter Inflationsdruck – auch außerhalb des Energiesektors

Schmid betonte, dass der aktuelle Inflationsdruck mittlerweile über den Bereich der Energiepreise hinausgeht und einen breiten Waren- und Dienstleistungskorb umfasst; besonders die Nahrungsmittelpreise stechen hervor und ihr Anstieg liegt bereits über dem Durchschnitt vor der Pandemie.

Er sagte:

Im Hinblick auf die Inflation haben wir unser Ziel noch nicht erreicht.

Er stellte zudem die ökonomische Theorie in Frage, wonach politische Entscheidungsträger Einmalpreisschocks ignorieren können, und argumentierte, dass solche Theorien den Einfluss der Nachfrage nicht ausreichend berücksichtigen. Schmid sagte:

Eine der dauerhaften Lektionen der Pandemie ist, dass Inflation nie ausschließlich ein Angebotsproblem ist. Eine starke Nachfrage ist fast immer einer der Treiber.

Wirtschaftliche Fundamentaldaten bleiben robust

Trotz der vorsichtigen Haltung gegenüber der Inflation äußerte sich Schmid optimistisch über die allgemeine Entwicklung der US-Wirtschaft. Er erklärte:

Der Arbeitsmarkt befindet sich im Gleichgewicht und das Wachstum bleibt robust.

Das Protokoll der Fed-Sitzung vom 16. bis 17. Juni zeigt, dass mit einer leichten Entspannung der Sorgen um den Arbeitsmarkt die Besorgnis der Beamten über die Inflation zunimmt.

In der ersten Sitzung unter dem Vorsitz von Walsch stimmten alle Beamten dafür, den Leitzins im Bereich von 3,5 % bis 3,75 % zu belassen – zum vierten Mal in Folge wurde somit keine Veränderung vorgenommen.

Zwei diese Woche veröffentlichte Berichte zeigten, dass sowohl die Erzeuger- als auch Verbraucherpreise im Juni geringer als erwartet gestiegen sind; Investoren reduzierten daraufhin ihre Erwartungen für eine Zinserhöhung im laufenden Monat.

Dennoch haben mehrere Vertreter, darunter Schmid, weiterhin Warnungen ausgesprochen, was zeigt, dass die Entscheidungsträger noch intensiv prüfen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

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