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Die NZD-Bullen trotzen dem Trend: Zinserhöhungsspekulationen und geopolitische Risikoprämien treiben den Kurs an

Die NZD-Bullen trotzen dem Trend: Zinserhöhungsspekulationen und geopolitische Risikoprämien treiben den Kurs an

智通财经智通财经2026/07/16 17:31
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  1. Der Neuseeland-Dollar legte am Donnerstag während der europäischen Frühhandelszeit gegenüber den wichtigsten Währungen auf breiter Front zu, da der Markt darauf wettet, dass die Reserve Bank of New Zealand in diesem Jahr mindestens eine weitere Zinserhöhung vornimmt. In der vergangenen Woche hatte die Zentralbank den offiziellen Leitzins bereits um 25 Basispunkte angehoben und eine weitere Straffung signalisiert.
  2. Investoren erwarten derzeit im Laufe des Jahres noch zwei Zinserhöhungen. Diese geldpolitische Ausrichtung bietet dem Neuseeland-Dollar eine zentrale Unterstützung und steht damit in klarem Gegensatz zur abnehmenden Zinserhöhungserwartung gegenüber der Federal Reserve.
  3. Die jüngste Abschwächung der US-Inflationsdaten hat die Markterwartung einer kurzfristigen Zinserhöhung durch die Federal Reserve geschwächt, aber geopolitische Risiken im Nahen Osten haben die Energiepreise ansteigen lassen und Sorgen geweckt, dass die Zinssätze länger hoch bleiben könnten.
  4. Der militärische Konflikt zwischen den USA und Iran eskaliert weiter. US-Luftangriffe führten zu Todesopfern, während die iranische Seite erklärte, über volle Handlungsfreiheit zu verfügen. Medienberichten zufolge könnten die USA den Umfang ihrer Militäraktionen ausweiten.
  5. Der Neuseeland-Dollar stieg gegenüber dem Yen auf ein Eineinhalbmonatshoch bei 94,98 und gegenüber dem Australischen Dollar auf ein Dreiinhalbmonatshoch bei 1,1948, womit er sich von den Frühhandelstiefs bei 94,59 bzw. 1,1988 erholte. Sollte der Aufwärtstrend anhalten, wird beim Yen ein Ziel von 96,00 und beim Australischen Dollar von 1,18 erwartet.
  6. Gegenüber dem US-Dollar legte der Neuseeland-Dollar leicht auf 0,5858 zu, gegenüber dem Euro auf 1,9577 und entfernte sich damit von den Frühhandelstiefs bei 0,5834 bzw. 1,9647. Die nächsten Widerstände liegen bei 0,60 beziehungsweise 1,94.
  7. Am Abend stehen US-Einzelhandelsumsätze, wöchentliche Arbeitslosenzahlen, der Aktivitätsindex für den Dienstleistungssektor der Federal Reserve Bank of New York, der Geschäftsklimaindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia, Lagerbestände im Handel, der NAHB-Hausmarktindex und die Zahl der schwebend abgeschlossenen Hausverkäufe im Fokus. Diese Daten könnten dem Devisenmarkt kurzfristige Impulse geben.
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