Der Ausverkauf an den US-Aktienmärkten zieht Bitcoin nach unten, während Micron mehr als 30% unter seinem Allzeithoch liegt.
BlockBeats berichtet, dass Bitcoin am Donnerstag gemeinsam mit den US-Aktienmärkten nachgab und sich aktuell um 64.500 US-Dollar bewegt, etwa 1,5 % unter dem am Vortag erreichten Dreiwochenhoch. Zuvor lagen sowohl die US-CPI- als auch die PPI-Daten für Juni unter den Erwartungen, was einen kurzen Anstieg von Krypto-Assets und US-Aktien auslöste, bevor Technologiewerte anschließend abverkauft wurden.
Micron Technology hat seit dem Allzeithoch vom 22. Juni einen Rückgang von insgesamt über 30 % verzeichnet. The Kobeissi Letter berichtet, dass Privatanleger aktuell Gewinne aus dem Anstieg von Technologiewerten realisieren; in den vergangenen zwei Wochen wurden bei Tesla und Apple jeweils Nettokäufe im Wert von 200 Millionen US-Dollar getätigt, das gesamte Handelsvolumen in Einzelwerten durch Privatanleger ist auf ein Rekordhoch von 370 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Bezüglich der Bitcoin-Kursentwicklung bleiben Marktteilnehmer weiterhin vorsichtig. Exitpump erklärt, dass Bitcoin aktuell das volumenbasierte gewichtete Durchschnittspreis-Niveau testet, berechnet vom 82.000 US-Dollar-Hoch Anfang Mai; diese Marke könnte die aktuelle Erholung begrenzen und einen stärkeren Widerstand auslösen.
Rekt Capital merkt an, dass Bitcoin am 50-Monats-EMA bei etwa 65.900 US-Dollar erste Anzeichen einer Hürde zeigt und geht weiterhin davon aus, dass sich die aktuelle Bewegung an die Bärenmarktsituation von 2022 anlehnen könnte, wobei das nächste makroökonomische Tiefpunkt erst später im Jahr zu erwarten ist.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
"Mit Geld nicht zu kaufen"! Verschärftes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage löst den größten Preisanstieg aller Zeiten bei Indiumphosphid aus
Die explosionsartig steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung führt zu einem gravierenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Indiumphosphid (InP)-Substraten und -Epitaxiescheiben. Für das vierte Quartal wird ein Preisanstieg von über 10 % erwartet – der größte Anstieg innerhalb eines einzelnen Zeitraums in der Geschichte, wobei die Preise bereits mehrfach in Folge angehoben wurden. Engpässe bei der Produktionskapazität der vorgelagerten Substrate lassen sich kurzfristig kaum beheben, was das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage verschärft. Lieferanten geben offen zu, dass selbst bei Zahlungsbereitschaft für höhere Preise die Warenverfügbarkeit nicht garantiert werden kann.
Brian Armstrong sagt, dass Bitcoin zur globalen Reservewährung werden wird
