Britische Medien: Die britische Regierung wirbt bei Private-Equity-Unternehmen, um Unternehmen zu einem Börsengang in London zu bewegen
Golden Ten Data berichtete am 16. Juli unter Berufung auf die britische Financial Times, dass die britische Regierung in den vergangenen zwei Monaten mit mehreren Private-Equity-Firmen in Kontakt getreten ist, um zu erfragen, warum diese ihre britischen Unternehmen nicht an die Londoner Börse bringen. Dem Bericht zufolge arbeiten das britische Finanzministerium und das Büro des Premierministers an Plänen zur Belebung der Börsengänge an der London Stock Exchange. Zu den an den Gesprächen beteiligten Institutionen gehören Private-Equity-Firmen wie General Atlantic, Elliott Investment Management und BDT & MSD Partners; sie alle trafen sich mit Regierungsministern und -beratern. Die Regierung ergreift diese Maßnahmen zu einer Zeit, in der die Sorgen über die anhaltend schwache IPO-Aktivität am britischen Markt zunehmen. Bislang konnte im Finanzzentrum London nur ein größeres IPO abgeschlossen werden, nämlich der Börsengang des Staatsfonds von Usbekistan (UzNIF); mehrere britische Unternehmen erwägen, ihre für London geplanten IPOs auf das Jahr 2027 zu verschieben. Den Angaben zufolge standen bei den Gesprächen insbesondere die Aktienstempelsteuer, Rentenreformen sowie die Frage im Mittelpunkt, wie andere europäische Länder wie Schweden ihre heimischen Anleger zur Investition in inländische Aktienmärkte motivieren.
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