SK Hynix ADRs und koreanische Stammaktien werden Ende des Monats für einen Austausch geöffnet, jedoch dürfte Arbitragehandel schwer umzusetzen sein.
Laut Golden Ten Data vom 16. Juli wird erwartet, dass SK Hynix ADR und die in Südkorea gelisteten Stammaktien gegen Ende dieses Monats für eine wechselseitige Umwandlung geöffnet werden. Die von Privatanlegern zuvor erwarteten Arbitrage-Geschäfte dürften jedoch schwer zu realisieren sein. Obwohl ein Umtausch grundsätzlich möglich ist, könnten Investoren den Wechsel nicht so frei wie beim Handel mit gewöhnlichen Aktien vornehmen. Die Korea Securities Depository (KSD) teilte am 16. mit, dass die Umwandlung zwischen SK Hynix ADR und den südkoreanischen Stammaktien ab dem 29. Juli (dem geplanten Börsennotierungstag der neu ausgegebenen Stammaktien) möglich sein wird. Für die tatsächliche Ausführung des Umtauschs müssen jedoch mehrere Bedingungen erfüllt sein. Die Umwandlung von südkoreanischen Stammaktien in ADR ist nur im Rahmen des vom Emittenten festgelegten ADR-Emissionsvolumens möglich. Sofern beispielsweise das mögliche ADR-Emissionsvolumen 1 Million Stammaktien entspricht und aktuell bereits 900.000 Aktien ausgegeben wurden, bleiben nur 100.000 Aktien für eine weitere Umwandlung übrig. Umgekehrt gibt es bei der Rückumwandlung von ADR in südkoreanische Stammaktien keine gesonderte Emissionsbegrenzung. Branchenexperten gehen davon aus, dass es für Privatanleger schwer ist, dies als tatsächliche Anlagestrategie zu nutzen. Für die Umwandlung von Stammaktien in ADR muss über eine Wertpapierfirma ein gesonderter Antrag gestellt werden, zudem sind Devisenumtausch- und andere Verfahren erforderlich. Jede Wertpapierfirma hat unterschiedliche Verfahren, daher ist eine sofortige Umwandlung über mobile oder Online-Handelsplattformen wie beim Aktienhandel nicht möglich.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die „Chip-Inflation“ durch KI erfasst die britische Wirtschaft.
Die britische Verbraucherpreisindex (CPI) wird im Juli voraussichtlich um 2,9 % im Jahresvergleich steigen, was die erste Beschleunigung seit vier Monaten darstellt. Neben einem Anstieg der Energierechnungen durch die Anpassung der Ofgem-Preisobergrenze wird nun auch der durch KI verursachte Mangel an Speicherchips zu einem neuen Inflationstreiber – Apple-Laptops, Tablets sowie Xbox-Konsolen haben bereits Preissteigerungen angekündigt.
Nvidia hat stillschweigend den Umfang der OpenAI-Rechenzentrumsbürgschaft von 250 Milliarden Dollar auf weniger als 120 Milliarden Dollar reduziert.
Nvidia und OpenAI stehen kurz davor, eine Vereinbarung zur Finanzierung eines Rechenzentrums in Ohio zu unterzeichnen. Allerdings wurde die finanzielle Bürgschaft von Nvidia von ursprünglich 250 Milliarden US-Dollar auf weniger als 120 Milliarden US-Dollar reduziert, was nur die erste Phase des Projekts mit etwa 5 GW Rechenleistung abdeckt. Diese Anpassung resultiert direkt aus der Sorge der Investoren über Nvidias Risikoposition – nachdem der ursprüngliche Bürgschaftsplan von 250 Milliarden US-Dollar bekannt wurde, fiel der Nvidia-Aktienkurs an nur einem Tag um 5 %. Die Vereinbarung könnte bereits am Wochenende unterzeichnet werden.

