Fed-Gouverneurin Bowman: Die Fed sollte bei neuen Technologien wie KI nicht übermäßig in Banken eingreifen
Am 15. Juli erklärte die Gouverneurin der Federal Reserve, Bowman, dass Kreditinstitute ein besseres Verständnis der mit Innovation verbundenen Risiken haben und selbst entscheiden sollten, wann sie neue Technologien wie künstliche Intelligenz einführen. Bei einer Konferenz zum Thema finanzielle Inklusion sagte Bowman: „Wann und wie innoviert wird, hängt von jeder Bank und deren Management ab. Sie kennen ihre Kunden, ihre Gemeinschaften und ihre Risikotoleranz besser als wir.“ Bowman betonte auch, dass die Fed „klare Erwartungen formulieren, Transparenz wahren und sich nicht in unternehmerische Einzelentscheidungen im Zusammenhang mit Innovationen einmischen sollte.“ Seine Aussagen erfolgen, während ranghohe Beamte die Auswirkungen der rasanten Entwicklung von KI-Plattformen bewerten, darunter auch das neue Mythos AI-Modell von Anthropic. Bereits am Dienstag hatte Fed-Vizevorsitzender Barr auf derselben Konferenz erklärt, dass er das Entstehen von Innovationen begrüße, aber weiterhin unklar sei, ob KI die Einkommens- und Vermögensungleichheit verringern oder verstärken werde.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die „Chip-Inflation“ durch KI erfasst die britische Wirtschaft.
Die britische Verbraucherpreisindex (CPI) wird im Juli voraussichtlich um 2,9 % im Jahresvergleich steigen, was die erste Beschleunigung seit vier Monaten darstellt. Neben einem Anstieg der Energierechnungen durch die Anpassung der Ofgem-Preisobergrenze wird nun auch der durch KI verursachte Mangel an Speicherchips zu einem neuen Inflationstreiber – Apple-Laptops, Tablets sowie Xbox-Konsolen haben bereits Preissteigerungen angekündigt.
Nvidia hat stillschweigend den Umfang der OpenAI-Rechenzentrumsbürgschaft von 250 Milliarden Dollar auf weniger als 120 Milliarden Dollar reduziert.
Nvidia und OpenAI stehen kurz davor, eine Vereinbarung zur Finanzierung eines Rechenzentrums in Ohio zu unterzeichnen. Allerdings wurde die finanzielle Bürgschaft von Nvidia von ursprünglich 250 Milliarden US-Dollar auf weniger als 120 Milliarden US-Dollar reduziert, was nur die erste Phase des Projekts mit etwa 5 GW Rechenleistung abdeckt. Diese Anpassung resultiert direkt aus der Sorge der Investoren über Nvidias Risikoposition – nachdem der ursprüngliche Bürgschaftsplan von 250 Milliarden US-Dollar bekannt wurde, fiel der Nvidia-Aktienkurs an nur einem Tag um 5 %. Die Vereinbarung könnte bereits am Wochenende unterzeichnet werden.
