Caixin Futures: Geopolitische Risiken flammen wieder auf, aber die Preisbildung bleibt zurückhaltend – Rohöl und Heizöl schwanken, Bitumen bleibt tendenziell schwach
⑴ Rohöl: Die USA haben als Reaktion auf iranische Angriffe auf Handelsschiffe gehandelt, das geopolitische Risiko ist auf den Markt zurückgekehrt. Dennoch bleibt die Bewertung für eine erneute starke Eskalation am Markt relativ zurückhaltend. Brent-Rohöl ist am Widerstandsniveau von 80 Dollar/Fass nach einem Anstieg wieder gefallen, der Druck bleibt hoch. Der Basiseffekt bei einigen Chemikalientypen ist relativ hoch, in der nachgelagerten Industrie gibt es Erwartung auf Vorratsaufbau. Kurzfristig wird eine Seitwärtsbewegung bei Rohöl und inländischen Chemieprodukten erwartet, keine Käufe auf hohem Niveau empfohlen.⑵ Heizöl: Die erneute geopolitische Eskalation hat die Gegenbewegung angetrieben, aber angesichts der zurückhaltenden Marktbewertung für eine starke Eskalation wird empfohlen, dass Long-Positionen reduziert werden und kurzfristig Strategien mit hochvolatilen Seitwärtsbewegungen gefahren werden.⑶ Bitumen: Heute liegt der Preis für 70#-Straßenbaubitumen in Shandong bei 4315 Yuan/Tonne, gegenüber dem Vortag -5 Yuan. Die Erwartung an ein erhöhtes Angebot nimmt zu, während die nachgelagerte Nachfrage schwach bleibt. Der Markt zeigt nur vereinzelt Bedarfskäufe. Die Erholung des Rohölpreises hat das Vertrauen der Marktteilnehmer nicht vollständig gestärkt, das schwache Angebot und die schwache Nachfrage begrenzen das Aufwärtspotenzial. In dieser Woche wird die Kapazitätsauslastung der Inlandsraffinerien um 3,9 Prozentpunkte auf 20,3% steigen; bis zum 13. Juli lag der Lagerbestand von 54 Bitumenmusterbetrieben bei 749 tausend Tonnen, ein Anstieg um 0,5% seit dem 9. Juli und ein Rückgang von 7,0% gegenüber dem Vorjahr; die Lagerbestände von 104 Geschäftspartnerbetrieben betrugen 990 tausend Tonnen, ein Rückgang von 1,5% seit dem 9. Juli und ein Rückgang von 45,7% im Jahresvergleich. Insgesamt herrscht ein schwaches Angebots-Nachfrage-Verhältnis; die Lagerbestände sind niedrig, aber die Aussicht auf ein wieder ansteigendes Angebot prägt den Markt. Eine seitwärts-abwärts gerichtete Entwicklung wird erwartet.⑷ Glas: Im nordchinesischen Markt sind die Geschäfte durchschnittlich, die Preise sind überwiegend stabil, bei einigen kleinen Formaten wurde eine leichte Preissenkung beobachtet, die Handelsaktivität ist gering. In der vergangenen Woche lag der Lagerbestand von Floatglas bei 76 Millionen Boxen, ein Rückgang um 59 tausend Boxen (-0,08%) gegenüber der Vorwoche und ein Anstieg um 13,26% im Jahresvergleich. Technische Aufrüstungen in der Glasindustrie werden das Kostenniveau anheben und das Angebot niedrig halten, aber die Nachfrageseite bleibt kurzfristig schwach. Der mittelfristige Druck zwischen Angebot und Nachfrage bleibt bestehen, seitliche Bewegungen auf niedrigem Niveau werden erwartet.⑸ Soda: Die Marktentwicklung ist durchschnittlich, die Preise bewegen sich am unteren Rand, Impulse sind begrenzt. Bei einzelnen Unternehmen kommt es zu Wartungs- und Produktionsschwankungen, die Produktion sinkt allgemein, die Tagesproduktion liegt bei etwa 105 tausend Tonnen, die Auslastung bei 77,78%. Am Montag lag der Gesamtbestand der Sodahersteller bei 1,7501 Millionen Tonnen, ein Anstieg um 3,1 tausend Tonnen (+0,18%) seit Donnerstag letzte Woche; die Lagerbestände in der Gesellschaft liegen bei etwa 490 tausend Tonnen. Basisnotierungen am Termin- und Kassamarkt: Ab Lager Hebei 09-20, Lieferung Shahe ab Werk gleich 09+10, ab Werk Innere Mongolei 09-270 bis 300, ab Lager Hubei 09-40, ab Werk Shandong 09+10. Mittelfristig bleibt das Bild von hohem Angebot und schwacher Nachfrage bestehen, erwartet wird weiterhin eine Bewegung auf niedrigem Niveau.⑹ Methanol: Heute liegt der Spotpreis in Taicang bei 2647 Yuan/Tonne, +27 Yuan; der Preis in der nördlichen Linie der Inneren Mongolei beträgt 2155 Yuan/Tonne, -27,5 Yuan. Die Beziehungen zwischen den USA und Iran verschärfen sich erneut, die US-Seite betont, dass militärische Optionen weiterhin auf dem Tisch liegen, der Iran erklärt eine erneute Schließung der Straße von Hormus, was die Markterwartungen stützt. Die geopolitischen Risiken nehmen wieder zu, aber die Marktreaktion bleibt relativ zurückhaltend. Methanol dürfte seitwärts tendieren, Gelegenheiten zu Short-Positionen bei Preisanstiegen können genutzt werden.
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