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Der geheime Handel hinter dem Marktcrash 2024 kehrt zurück! Goldman Sachs warnt: Die Wall Street nimmt riskante Wetten wieder auf

Der geheime Handel hinter dem Marktcrash 2024 kehrt zurück! Goldman Sachs warnt: Die Wall Street nimmt riskante Wetten wieder auf

金融界金融界2026/07/13 03:53
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Von:金融界

Nach einem dramatischen Einbruch im Sommer 2024, der weltweite Aktienmärkte stark in Mitleidenschaft zog, kehrt das Currency Carry Trade nun wieder zurück.

Goldman Sachs-Strategist Stuart Jenkins erklärte, dass das Currency Carry Trade aktuell nahezu die höchste Bedeutung seit dem Jahr 2000 erreicht hat.

Das sogenannte Currency Carry Trade bedeutet, dass Investoren sich eine Niedrigzinswährung leihen und dann in eine Hochzinswährung investieren, um von den Zinsspreads zwischen beiden Ländern zu profitieren.

Zum Beispiel können Investoren Yen zu niedrigen Zinsen leihen und dann in US-Dollar, australische Dollar oder andere hochverzinsliche Anlagen investieren, um den Zinsunterschied zu nutzen.

Goldman Sachs sieht den aktuellen Aufschwung der Arbitrage-Geschäfte vor allem begünstigt durch eine spezielle Kombination:

globale Zinsdifferenzen weiten sich aus, während die Volatilität auf den Devisenmärkten niedrig bleibt.

Jenkins stellte in seinem Bericht vom vergangenen Donnerstag fest, dass diese Marktlage die Bedeutung von Currency Carry Trades deutlich erhöht hat.

Mit dem langfristigen Anstieg des US-Aktienmarkts und dem S&P 500 Index nahe dem historischen Hoch steigt die Abhängigkeit vieler Portfolios von Aktienwerten.

In diesem Kontext wird das Currency Carry Trade für Investoren immer attraktiver.

Goldman Sachs betont, dass einige FX-Arbitrage-Strategien momentan nicht nur Zinserträge liefern, sondern auch das Risiko eines Aktienmarkteinbruchs teilweise reduzieren können.

Das bedeutet, dass professionelle Investoren neue Einnahmequellen suchen, anstatt ihre Aktienbestände weiter auszubauen.

Jenkins betont: „In der derzeitigen Marktsituation ist die Möglichkeit, mit G10 Currency Carry Trades Erträge zu erzielen und gleichzeitig das Risiko eines starken Rückgangs von Risikoanlagen zu vermeiden, eine äußerst wertvolle Option für Multi-Asset-Portfolios.“

Das größte Risiko: Plötzliche Marktschwankungen

Goldman Sachs warnt jedoch, dass der größte Feind der Arbitrage-Geschäfte ist:

Volatilität.

Wenn sich beispielsweise die geliehene Niedrigzinswährung plötzlich aufwertet oder die gekaufte Hochzinswährung abwertet, kann das Arbitragegeschäft schnell Verluste verursachen und sogar Investoren zur Schließung ihrer Position zwingen.

Die Turbulenzen im Markt 2024 sind ein typisches Beispiel.

Damals nutzten viele Investoren den Yen mit niedrigen Zinskosten zur Finanzierung von Investments in globale Risikoanlagen.

Doch durch eine Politikänderung der Bank of Japan und eine schnelle Yen-Aufwertung kam es zu massenhaften Schließungen von Positionen, was weltweit heftige Aktienmarkt-Schwankungen auslöste.

Zinsspread als Kernantrieb des Devisenmarkts in diesem Jahr

Die Analyse von Goldman Sachs zeigt, dass sich im ersten Halbjahr 2024 etwa 70% der Gesamtrendite wichtiger USD-Wechselkurse auf Zinsfaktoren zurückführen lassen.

Anders gesagt:

Der größte Handelsgrund auf den globalen Devisenmärkten in diesem Jahr ist der Zinsspread.

Laut Goldman Sachs zeigte die Korrelation zwischen Arbitrage-Erträgen und der Performance der wichtigsten Währungen seit 2000 im Jahr 2026 ein besonders hohes Niveau.

Warum sind Arbitrage-Geschäfte derzeit wieder gefragt?

Goldman Sachs sieht aktuell bei den Währungen der entwickelten Märkte ein außergewöhnlich vorteilhaftes Arbitrage-Umfeld:

hohe Zinserträge;

niedrige Wechselkursvolatilität;

globale Erwartung an stabile Zentralbankpolitik.

Dieses Umfeld resultiert aus dem Inflationsschock nach der Pandemie und der jüngsten Energiekrise im Nahen Osten, welche die globalen Zinsen auf hohem Niveau halten.

Jenkins merkt an, dass, da der Markt keine drastischen Veränderungen der Zentralbankpolitik erwartet, der Zinsspread wahrscheinlich weiterhin stabil bleibt.

Zugleich ist die Attraktivität von Arbitrage-Erträgen gegenüber der Marktvolatilität auf dem höchsten Niveau seit Jahrzehnten.

Beispielsweise:

USD/CAD und EUR/CHF bieten derzeit ein Risikoprofil auf Mehrjahreshöchststand.

Aber eine wichtige Veränderung findet statt

In den letzten Jahrzehnten zeigte sich eine klare Regel:

Je höher die Arbitrage-Erträge, desto größer ist normalerweise das Risiko.

Denn Transaktionen mit Hochzinswährungen sind typischerweise stark mit globaler Risikobereitschaft verbunden.

In Zeiten ruhiger Märkte erzielen Arbitrage-Geschäfte ausgezeichnete Ergebnisse;

Doch sobald Investoren Panik bekommen und Kapital aus Risikoanlagen abziehen, kann sich Arbitrage schnell umkehren.

Goldman Sachs stellte jedoch fest:

Diese traditionelle Beziehung verliert ihre Gültigkeit.

Daten zeigen, dass seit 2026 praktisch keine signifikante Verbindung zwischen den Arbitrage-Erträgen und der Risikosensitivität des S&P 500 Index besteht.

Im Gegensatz zur seit 2000 bestehenden positiven Korrelation scheint Arbitrage im laufenden Jahr nicht stärker gegenüber Aktienmarktrisiko exponiert zu sein.

Welche Finanzierungswährungen beobachtet Goldman Sachs?

Jenkins sagt, Goldmans bevorzugte Finanzierungswährungen sind:

Yen

Schweizer Franken

Euro

Kanadischer Dollar

Finanzierungswährung bezeichnet eine Währung, die Investoren leihen oder verkaufen, um damit höherverzinsliche Anlagen zu kaufen.

Fazit:

Das Currency Carry Trade, das 2024 weltweite Marktturbulenzen ausgelöst hatte, steht nun wieder im Fokus von Wall Street.

Niedrige Volatilität und hohe Zinsspreads verleiten Investoren erneut zu dieser Strategie.

Die Geschichte hat jedoch gezeigt:

Gerade dann, wenn Arbitrage-Geschäfte am profitabelsten erscheinen, beginnt auch das Risiko zu wachsen.

Sobald sich Zinserwartungen ändern oder die Marktvolatilität plötzlich ansteigt, könnte dieses globale KapitalSpiel wieder eine heftige Kehrtwende erleben.

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