Analyst: Bitcoin könnte sich am Ende eines Bärenmarktes befinden und wird voraussichtlich in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 250.000 US-Dollar steigen.
Nach Angaben von ChainCatcher erklärte Jamie Coutts, Chief Crypto Analyst bei Real Vision, dass Bitcoin möglicherweise in die spätere Phase des aktuellen Bärenmarktes eintritt. Obwohl der Bärenmarkt noch nicht vorbei sei, beginne die Abwärtsdynamik bereits nachzulassen. Der aktuelle BTC-Preis liegt etwa 50 % unter dem Allzeithoch von 126.100 US-Dollar, das im Oktober 2025 erreicht wurde. Coutts bezeichnete die derzeitige Entwicklung als „typischen Bärenmarkt“ und wies darauf hin, dass die Volatilität von Bitcoin im Vergleich zum vorherigen Zyklus um etwa 50 % gesunken sei, was darauf hindeutet, dass der Rückgang möglicherweise weniger schwer ausfällt als in vergangenen Bärenmärkten. Allerdings warnte er, dass alle Trendindikatoren weiterhin deutlich bearish seien und der Markt vergangene Zyklen nicht mechanisch nachbildet.
Er erklärte, dass Momentum-Indikatoren mit längeren Zeiträumen beginnen, eine bullishe Divergenz zu zeigen, was darauf hindeutet, dass die negative Dynamik sich verlangsamt. Dies bedeute jedoch nicht, dass Bitcoin technisch den Bärenmarkt verlassen habe. Neben der globalen Liquiditätsverknappung sei auch die Verschlechterung der On-Chain-Nachfrage ein wesentlicher Grund für den bisherigen Rückgang von Bitcoin. Hinsichtlich langfristiger Preisprognosen äußerte sich Coutts vorsichtig bezüglich der Annahme, dass Bitcoin bis 2030 1 Million US-Dollar erreichen könnte. Er bevorzugt Prognosen, wonach BTC in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 200.000 bis 250.000 US-Dollar steigen dürfte. Zugleich warnte er die Bitcoin-Community, bis spätestens 2027 klarer auf die potenzielle Bedrohung durch Quantencomputing zu reagieren, da bedeutende Protokoll-Upgrades etwa fünf Jahre benötigen würden.
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