Daten: Eine Studie der Universität Cambridge zeigt, dass 31 % der Ethereum-Knoten in den USA betrieben werden; ein Drittel der Knoten könnte durch Offline-Schaltung die Endgültigkeit des Netzwerks beeinträchtigen.
Laut einem Bericht von The Block hat das Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF) in seinem neuesten Bericht „The Merged Ethereum“ festgestellt, dass etwa 31 % der Ethereum-Knoten in den USA und 39 % in der Europäischen Union (ohne Großbritannien) betrieben werden. Insgesamt zeigt sich eine westlich zentrierte Konzentration.
Der Bericht hebt hervor, dass im Ethereum-Netzwerk ein potenzielles Zentralisierungsrisiko besteht – die Knoten sind stark bei den drei Hosting-Anbietern Hetzner, AWS und OVH konzentriert. Sollte mehr als ein Drittel der Validatoren gleichzeitig offline gehen, würden die Netzwerk-Checkpoints keine endgültigen Bestätigungen (Finalization) mehr durchführen. Darüber hinaus wurde der Energieverbrauch von Ethereum nach dem Merge neu berechnet: Der jährliche Verbrauch beträgt etwa 7,9 Gigawattstunden, was einem Rückgang von etwa 99,98 % gegenüber der Zeit vor dem Merge entspricht. Der Anteil erneuerbarer Energien liegt bei über 56 %, und die Kosten zur Kompensation der jährlichen CO₂-Emissionen betragen lediglich rund 33.500 bis 73.800 US-Dollar.
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