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Die geopolitischen Spannungen lassen nach, die Renditen europäischer Anleihen geben nach, während die Erwartungen für Zinserhöhungen im September weiterhin hoch bleiben.

Die geopolitischen Spannungen lassen nach, die Renditen europäischer Anleihen geben nach, während die Erwartungen für Zinserhöhungen im September weiterhin hoch bleiben.

汇通财经汇通财经2026/07/09 11:47
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⑴ Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone gingen am Donnerstag leicht zurück, nachdem die Ölpreise sich nach einem starken Anstieg am Mittwoch stabilisiert hatten. Dadurch ließ die aufgrund der plötzlichen geopolitischen Risiken am Vortag entstandene Flucht in sichere Anlagen nach, dennoch bleiben die meisten Laufzeiten in der Nähe ihrer höchsten Werte seit sieben Wochen.⑵ Die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihe fiel um einen Basispunkt auf 3,074 %, nachdem sie am Mittwoch um 10 Basispunkte gestiegen war und am Donnerstagmorgen ein neues Hoch seit Mitte Mai erreicht hatte. Der Markt verarbeitet weiterhin die Nachrichten, dass das Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran auf der Kippe steht. Die Aussage von Trump, das Abkommen sei „beendet“, trieb den Brent-Ölpreis kurzfristig über 80 US-Dollar, gab aber anschließend einen Teil der Gewinne wieder ab.⑶ Die deutsche zweijährige Rendite, die besonders empfindlich auf die Zinserwartungen der Europäischen Zentralbank reagiert, sank am Donnerstag um zwei Basispunkte. Die Bewertung der Geldmärkte bezüglich einer weiteren Straffung im laufenden Jahr korrigierte sich von der Tageshöchstmarke von 40 Basispunkten am Mittwoch auf 37 Basispunkte, bleibt aber deutlich über den 21 Basispunkten vom Wochenbeginn. Dies zeigt, dass der Markt trotz nachlassender geopolitischer Prämien weiterhin mit einer eher straffen Geldpolitik rechnet.⑷ Die Spreads zwischen italienischen und deutschen sowie französischen und deutschen Staatsanleihen weiteten sich am Mittwoch jeweils auf mehrmonatige Höchststände aus, was auf eine entschlossene Veräußerung von Anleihen hochverschuldeter Länder durch die Investoren hindeutet. Analysten von Jefferies betonten, dass die kommenden Tage eine Schlüsselphase für die Beurteilung sind, ob sich die Lage weiter verschärft oder ob es erneut zu einer Machtdemonstration kommt. Das geopolitische Narrativ wird kurzfristig weiterhin den Markthandel bestimmen.
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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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