Die EU plant, der Industrie im Rahmen der Reform des Kohlenstoffmarktes mehr Flexibilität zu bieten.
Laut Golden Ten Data vom 8. Juli plant die EU, ihren angeschlagenen Industriesektoren im Rahmen der bevorstehenden Reform des Emissionshandelssystems mehr Flexibilität einzuräumen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Unternehmen verstärkt in saubere Technologien investieren. Nach Angaben von EU-Beamten soll die Reform des Emissionshandelssystems darauf abzielen, ein Gleichgewicht zwischen der Unterstützung von Schwerindustrien beim Übergang zu sauberer Energie und der Förderung weiterer Transformation in Unternehmen mit schneller Dekarbonisierung zu schaffen. Die Europäische Kommission will den Reformvorschlag voraussichtlich am 17. Juli vorstellen. Um die Sorgen der energieintensiven Branchen über den Wettbewerbsnachteil Europas zu entschärfen, plant die Kommission, frühestens im nächsten Jahr einen Kohlenstoffmarkt-Fonds mit der Zuteilung von 400 Millionen Zertifikaten aufzulegen. Dieses sogenannte „Investitionsförderungsfonds für das Emissionshandelssystem“ soll drei Jahre andauern und die Zertifikate nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ an berechtigte Unternehmen vergeben.
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