Hormonkonflikt und interne Uneinigkeiten bei der FED führen zu einer Korrektur des Goldpreises
Am Dienstag (7. Juli) während der asiatisch-europäischen Handelszeiten,
Der Markt hoffte ursprünglich, dass das Waffenstillstand im Nahen Osten sowie eine Kursänderung der Federal Reserve Gold weiterhin vor den Sorgen über inflationsbedingte Zinserhöhungen schützen könnten. Doch die Makro-Schiebeeffekte einer Rakete nahe der Bucht von Oman und der Rede von Waller sorgten am Dienstag für eine heftige Resonanz – die neuesten Entwicklungen in der Straße von Hormus sowie die Rede des Federal-Reserve-Gouverneurs Waller in Rom wurden nicht zum Treibstoff für Gold, sondern bildeten eine Kette von „Inflationsängsten“ bis zu einem „Sturm im Anleihenmarkt“, die dem Goldpreis eine schwere doppelte Belastung auferlegten.
Eskalation des Konflikts in der Meerenge: kein Auslösen von Flucht in sichere Anlagen, sondern von Alarm wegen „Inflation und Zinserhöhungen“
In den frühen Morgenstunden des Dienstags wurde ein LNG-Transportschiff entlang der Küste von Oman angegriffen, womit ein neues Kapitel für die Mittlere-Ost-Schifffahrtsrouten aufgeschlagen wurde.
Teheran versucht derzeit mit intensivem militärischem Druck die Kontrolle über die Meerenge gewaltsam zurückzugewinnen.
Seitdem Iran ein Zwangsnavigationsverbot verhängte und alternative Routen präzise angreift, ist die Anzahl der Handelsschiffe auf der einst sicheren neuen Route von Oman drastisch gesunken, und weltweite Schifffahrtsunternehmen wurden gezwungen, sich den von Iran festgelegten Regeln zu unterwerfen.
Trotz der Eskalation des Konflikts brachte dies Gold keine Zuflüsse in sichere Anlagen, sondern eine stark bedrückende Inflationsangst für den Markt. Die Blockade der Kernenergie-Routen ließ die Preisspannen in den Öl- und Gaslieferketten erneut in die Höhe schnellen.
Konflikt um Forward Guidance treibt US-Anleiherenditen
Vor dem Hintergrund vollständig vorbereiteter Zinserhöhungsvoraussetzungen legte Waller durch das Aufdecken des „internen Richtungsstreits“ bei der Federal Reserve eine Falle für Gold.
Der neue Vorsitzende Kevin Walsh treibt derzeit radikale Reformen voran und versucht, durch das Abschwächen oder sogar gänzliche Aufgeben der „Forward Guidance“ die Policy Statements der Federal Reserve radikal zu verschlanken.
Besonders hervorzuheben ist, dass Waller trotz der guten Arbeitsmarktleistung nicht auf die enttäuschenden jüngsten Non-Farm-Daten einging. Wenn diese Daten weiterhin Probleme bereiten, könnte dies seine Ansicht über die Belastbarkeit des Arbeitsmarktes direkt ändern.
Ultimative Konvergenz: Das doppelte „Abpumpen“, Gold leidet unter Doppelbelastung
Am Ende dieses makroökonomischen Dramas haben die Gefechte in der Straße von Hormus und die inneren Konflikte der Federal Reserve letztlich durch den „Kanal der US-Anleiherenditen“ eine präzise Vernichtung von Gold bewirkt:
Als nicht verzinsliches Anlagegut fürchtet Gold vor allem die Kombination aus „hoher Inflation treibt die Zentralbank zu Zinserhöhungen“ und „explodierende US-Anleihrenditen“.
Erste Belastung: Die Angriffe auf den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und die Flaute auf den Oman-Routen helfen im Kern der Federal Reserve beim Treffen von hawkischen Entscheidungen. Inflationsängste bedeuten nicht unbedingt Flucht in sichere Anlagen, sondern verankern direkt die Markterwartung einer erneuten Zinserhöhung durch die Federal Reserve im Juli oder September.
Zweite Belastung: Das durch Wallers Rede offengelegte Risiko des „Verzichts auf Forward Guidance“ ist die größte Gefahr für den Anleihenmarkt. Wenn die US-Anleiherenditen wegen fehlender Kontrolle der Erwartungen explodieren, wird globales Kapital massiv in die risikolosen US-Anleihen fließen und die Haltekosten für Gold werden auf ein beängstigendes Niveau steigen.
Noch extremer: Sollte der Anleihemarkt zu stark fallen und Nachschusspflichten auslösen, werden Institutionen üblicherweise bevorzugt Gold als hochliquides Asset verkaufen, um Liquidität zu beschaffen.
Fazit und technische Analyse:
In dieser Runde des Kräftemessens fungiert die Rakete aus dem Nahen Osten als Zünder der Inflation, während die chaotische Kommunikationserwartung der Federal Reserve als Treiber für steigende US-Anleiherenditen dient.
Wenn diese beiden Kräfte zusammenkommen, wird der explosionsartige Anstieg der US-Anleihrenditen zur ultimativen Waffe gegen Gold-Bullen. Allerdings bleibt die Navigation in der Straße von Hormus vorerst
Der Markt konzentriert sich weiterhin auf das Fed-Protokoll am Donnerstag sowie auf die CPI-Daten der kommenden Woche.
Redakteur: Zhu Hennan
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