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Wall-Street-Institutionen warnen vor einer „doppelten Blase“-Krise am US-Aktienmarkt: Vorsicht vor überhöhten Unternehmensgewinnen, die heftige Marktverwerfungen auslösen könnten

Wall-Street-Institutionen warnen vor einer „doppelten Blase“-Krise am US-Aktienmarkt: Vorsicht vor überhöhten Unternehmensgewinnen, die heftige Marktverwerfungen auslösen könnten

金融界金融界2026/07/07 06:38
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Von:金融界

Quelle: Globaler Marktbericht

Mehrere Analysten und Investmentstrategen an der Wall Street warnen, dass der aktuelle US-Aktienmarkt nicht nur eine preisbedingte Vermögensblase aufweist, sondern zudem einer durch denKünstliche Intelligenz (AI) ausgelösten „Gewinnblase“ der Unternehmen gegenübersteht. Experten betonen, dass diese „doppelte Blasenstruktur“ höchst unhaltbar ist. Sollte die Blase platzen, könnte der US-Aktienmarkt eine dramatische Korrektur von 30 % bis 50 % erleben.

In jüngster Zeit haben die US-Leitindizes wie der S&P 500 aufgrund des Aufschwungs der KI-bezogenen Konzeptaktien erneut historische Höchststände erreicht. Zu der optimistischen Einschätzung einiger Marktkommentatoren, dass „ein sinkendes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) die US-Aktien weiterhin attraktiv erscheinen lässt“, stellen mehrere Forschungsinstitute klar, dass der scheinbare Rückgang des KGV nicht auf eine faire Bewertung zurückzuführen ist, sondern darauf, dass Wall-Street-Analysten die Erwartungen an den Gewinn je Aktie der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate in unnormal starkem Tempo anheben. Prognosen des Datenforschungsunternehmens FactSet zeigen, dass die Unternehmen im S&P 500 zum siebten Quartal in Folge ein zweistelliges Gewinnwachstum verzeichnen werden.

Allerdings steht dieser Höhenflug beim Gewinnwachstum mittlerweile in starkem Gegensatz zur langfristigen Logik der Realwirtschaft. Die britische InvestmentBank Panmure Liberum weist in einem aktuellen Bericht darauf hin, dass das zyklisch bereinigte KGV (Shiller CAPE) des S&P 500 derzeit bei etwa dem 41-Fachen liegt und damit nahe an der historischen Spitze während der Dotcom-Blase vor 25 Jahren ist. Besonders bemerkenswert ist, dass das aktuelle Gewinnwachstum pro Aktie der US-Börsenunternehmen den langfristigen Trend bereits um 1,8 Standardabweichungen überschreitet. Die Bank unterstreicht: Würde das Gewinnwachstum der Unternehmen auf ein normales Niveau zurückkehren, würde das zyklisch bereinigte KGV des S&P 500 tatsächlich auf das 67,6-Fache in die Höhe schnellen – ein Niveau, das um 4,6 Standardabweichungen über dem langfristigen Durchschnitt liegt und damit jeden bisherigen Höchststand der US-Vermögensblasen übertrifft. Joachim Klement, Chef-Investmentstratege von Panmure Liberum, betont, dass „außergewöhnliche“ Gewinnboni nicht ewig anhalten können. Da die großen Tech-Giganten in Bereichen wie KI-Rechenzentren von einem Asset-light-Modell zu kapitalintensiven Investitionen übergehen, sei die Normalisierung des Gewinnwachstums der Unternehmen sehr wahrscheinlich.

Peter Berezin, Chefstratege des unabhängigen makroökonomischen Forschungsinstituts BCA Research, erklärt, dass dieses übertriebene Gewinnwachstum für Investoren äußerst irreführend ist. Schon vor der globalen Finanzkrise 2007/2008 gab es im Bankensektor und bei Wohnungsbaufirmen ähnliche „Gewinnblasen“. Berezin beschreibt, dass Wall-Street-Analysten den Höchststand von Gewinnblasen zwar nur schwer vorhersagen können, aber die Geschichte zeigt: Wenn zyklische Branchen wie die Halbleiter-Industrie ihren Höhepunkt erreichen und eine Blase platzt, kann der breite US-Aktienmarkt um 30 % bis 50 % einbrechen.

Darüber hinaus haben mit Andy Costan, CEO von Damped Spring Advisors, und dem erfahrenen Wall-Street-Investmentexperten Jim Paulsen zuletzt weitere Branchenkenner ihre Besorgnis über die derzeit übertrieben optimistischen Gewinnerwartungen geäußert. Sie betonen, dass das aktuelle US-Makrowachstum keinesfalls die von den Analysten der Wall Street prognostizierten aggressiven Gewinnpläne der Unternehmen tragen kann. Zwar sind die drei führenden US-Indizes am Montag erneut gegen den Trend gestiegen und der Dow Jones Industrial Average schloss erstmals über der Marke von 53.000 Punkten, doch Analysten heben hervor, dass die seit Juni andauernde starke Volatilität in Sektoren wie dem Halbleiterbereich bereits ein Warnsignal für eine mögliche vorübergehende Marktspitze gegeben hat.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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