Goldman Sachs hält das Kursziel für NVIDIA bei 285 US-Dollar aufrecht, die Bewertung spiegelt Risiken des Marktanteils im ASIC-Bereich wider
Am 7. Juli bestätigte Goldman Sachs sein "Buy"-Rating für NVIDIA mit einem Kursziel von 285 US-Dollar und erklärte, dass die aktuelle Bewertung die Risiken eines Marktanteilsverlusts durch selbst entwickelte AI-Chips und die zunehmende Konkurrenz angemessen widerspiegelt. Die jüngste Entwicklung von NVIDIA blieb hinter dem breiteren Halbleitersektor zurück. Am Montag verzeichneten Chiphersteller allgemein eine Erholung, aber die Kursgewinne von NVIDIA waren begrenzt; seit Jahresbeginn hat sich die Aktie ebenfalls deutlich schlechter entwickelt als solche von Unternehmen im Bereich AI-Hardware wie Micron, AMD, Intel und Marvell. Die Hauptsorge im Markt ist, dass große Kunden wie Alphabet und Amazon ihre selbst entwickelten ASIC-Chips an Dritte weitergeben, während sie weiterhin NVIDIA-GPUs kaufen. Gleichzeitig hat der gestiegene Einsatz von CPUs bei AI-Anwendungen auch AMD und Intel neue Wachstumschancen eröffnet. Dennoch ist Goldman Sachs-Analyst James Schneider der Ansicht, dass der Risikoabschlag bei NVIDIA inzwischen übertrieben ist. Er erwartet, dass NVIDIA selbst dann ein starkes Umsatzwachstum im nächsten Jahr erzielen könnte, wenn ASICs etwas Marktanteil gewinnen und Wettbewerber zusätzliches Wachstum erreichen. Die Massenproduktion der Vera Rubin-Plattform in der zweiten Jahreshälfte wird entscheidend dafür sein, ob das Unternehmen seinen Leistungsvorsprung zurückgewinnen kann.
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