Bloomberg: Trumps strategischer Bitcoin-Reserveplan stößt auf rechtliche und juristische Hürden
Laut einem Bericht von Jinse Finance vom 7. Juli steht der Plan des US-Präsidenten Trump, eine strategische Bitcoin-Reserve einzurichten, vor rechtlichen und zuständigkeitsbezogenen Hürden, berichtete Bloomberg. Trump unterzeichnete zu Beginn seiner Amtszeit eine Exekutivanordnung, um eine Reserve aus Bitcoin zu schaffen, die der Staat bereits aus straf- oder zivilrechtlichen Einziehungen besitzt, und plante zusätzlich die Einrichtung eines separaten digitalen Vermögensverzeichnisses. Die Anordnung verpflichtet das Finanzministerium und das Handelsministerium dazu, eine haushaltsneutrale Akquisitionsstrategie zu entwickeln, die die Steuerzahler nicht zusätzlich belastet.
Dem Bericht zufolge wurde bislang noch nicht in Frage gestellt, ob das Finanzministerium berechtigt ist, diese Reserve legal zu verwalten. Die Diskussion konzentriert sich inzwischen auf die Möglichkeit, die Reserve dem Handelsministerium zu unterstellen. Darüber hinaus gibt es angesichts der starken Kursschwankungen von Bitcoin auch Bedenken, ob eine "unbefristete" Haltefrist realistisch ist.
Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte, die Regierung werde den Aufbau der Reserve weiter vorantreiben und die bestmögliche Struktur dafür prüfen. Im Kongress haben Abgeordnete beider Parteien einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht, die Exekutivanordnung gesetzlich zu verankern. Enthalten ist unter anderem die Klausel, innerhalb von fünf Jahren 1 Million Bitcoin nach haushaltsneutraler Strategie zu erwerben.
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