Ein US-Richter hat die Betrugsvorwürfe gegen Barry Silbert und DCG wiederhergestellt.
Odaily berichtet, dass ein Bundesrichter im Bezirk Connecticut die Betrugsvorwürfe nach allgemeinem Recht von Investoren gegen Digital Currency Group-Gründer Barry Silbert, DCG und weitere Beklagte im Zusammenhang mit der Genesis Yield-Klage wieder aufgenommen hat und gleichzeitig die bundesrechtlichen Wertpapieransprüche in diesem Fall weiterhin zulässt.
Dieses Urteil revidiert eine frühere Entscheidung des Gerichts vom Februar dieses Jahres. Die Kläger hatten zuvor argumentiert, dass das Gericht aufgrund des „Class Action Fairness Act“ berechtigt sei, ihre Ansprüche auf Landesebene zu prüfen. Richter Stefan Underhill folgte dieser Auffassung und prüfte die entsprechenden landesrechtlichen Ansprüche erneut.
Der Fall dreht sich um das gescheiterte Genesis Yield-Kreditprojekt, bei dem Nutzer Krypto-Vermögenswerte einzahlen und Zinsen erhalten konnten. Die Investoren werfen Silbert, DCG und weiteren Beklagten vor, Kunden wissentlich getäuscht zu haben, obwohl sie sich der Probleme hinsichtlich der finanziellen Lage und des Risikomanagements des Unternehmens bewusst waren – und zwar bevor Genesis Auszahlungen stoppte und Anfang 2023 Insolvenz anmeldete.
Allerdings wurden nicht alle landesrechtlichen Ansprüche wiederhergestellt. Das Gericht wies die verbraucherschutzbezogenen Forderungen aus vier Bundesstaaten zurück und setzte Ansprüche aus drei weiteren Staaten aus. Insgesamt rückt damit die Auseinandersetzung um die Betrugsverantwortung von DCG und Silbert wieder in den Mittelpunkt des Verfahrens. (The Block)
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