UBS hebt erneut die Preisprognose für Speicherchips an und erklärt, dass der DRAM-Mangel voraussichtlich bis 2028 andauern wird.
BlockBeats berichtet: Am 3. Juli erklärte UBS, dass sie auf Grundlage von Branchenuntersuchungen ihre Erwartung für den DDR-Vertrags-Preis-Benchmark auf ein Quartalswachstum von 32% im dritten Quartal 2026 und 18% im vierten Quartal 2026 angehoben hat. Zuvor wurden Zuwächse von 17% bzw. 12% prognostiziert. UBS geht weiterhin davon aus, dass die DRAM-Branche mindestens bis 2028 von einem Nachfrageüberhang geprägt sein wird. Bis 2027 soll die Differenz zwischen dem Wachstum der DRAM-Nachfrage und dem Wachstum des Angebots auf 17% steigen.
Wenn angenommen wird, dass 2027 downstream keine Lagerbestände abgebaut werden, also die Kunden auch nach der Auffüllung in der zweiten Hälfte 2026 weiterhin ausreichend Lagerbestände halten, wird der Anteil des Angebotsdefizits von 8,1% im Jahr 2026 auf 13,6% im Jahr 2027 steigen. UBS betont, dass beide Werte in den vergangenen 30 Jahren nicht beobachtet wurden.
Im Bereich NAND prognostiziert UBS derzeit einen Preisanstieg von 30% im dritten Quartal 2026 und 12% im vierten Quartal. Außerdem erwartet UBS, dass der Aufwärtszyklus bei NAND mindestens bis ins vierte Quartal 2027 anhält. UBS hat außerdem die Umsatzprognose für die Speicherbranche auf 992 Milliarden US-Dollar für 2026 und 1,763 Billionen US-Dollar für 2027 angehoben. Das Hauptrisiko sieht UBS in der Finanzkraft von Hyperscale-Cloud-Service-Anbietern, insbesondere da diese weiterhin Kapitalmarktfinanzierung für ihre Investitionsausgaben benötigen.
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