Wells Fargo-Stratege: Steigende Interventionsrisiken deuten auf einen taktischen Short bei USD/JPY hin
Wells Fargo-Strategen weisen darauf hin, dass das makroökonomische Umfeld zunehmend günstig für Interventionen japanischer Behörden zur Unterstützung des Yen ist und empfehlen in den kommenden Wochen eine taktische Short-Position auf USD/JPY. „Das aktuelle Marktumfeld ist äußerst attraktiv, da die USA sich den Feiertagen nähern und die Long-Positionen im USD/JPY übermäßig überfüllt sind. Zudem weisen jüngste Interaktionen zwischen US-amerikanischen und japanischen Beamten darauf hin, dass das Finanzministerium und die Bank of Japan grünes Licht für Interventionen erhalten haben“, schrieb Wells Fargo-Makrostratege Erik Nelson am Donnerstag. Wells Fargo empfiehlt den Verkauf von USD/JPY mit einem Ziel von 155,80 und einem Stop-Loss bei 163,20. Damit der Dollar weiter Stärke gewinnt, „müsste die Fed im Juli die Zinsen erhöhen, was wir für eine sehr hohe Hürde halten“, so Nelson. (Bloomberg)
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