In Frankreich wurden im ersten Halbjahr 77 Fälle von Krypto-Entführungen verzeichnet, der Innenminister verspricht verstärkte Maßnahmen zur Bekämpfung.
ChainCatcher berichtet unter Berufung auf Cointelegraph, dass der französische Innenminister Laurent Nuñez bestätigt hat, dass es in Frankreich in der ersten Hälfte des Jahres 2026 zu 77 kryptobezogenen Entführungs- und Erpressungsfällen gekommen ist, ein starker Anstieg im Vergleich zu 45 Fällen im gesamten Jahr 2025. Frankreich ist eines der größten Hotspots für sogenannte „Wrench Attacks“, etwa 11 % der Bevölkerung besitzen Krypto-Vermögenswerte. Die Behörden haben bereits ein Schnellwarnsystem eingeführt, bei dem sich 724 Personen registriert haben; durch Notfallmaßnahmen wurden bereits 200 Personen festgenommen. Nuñez versprach die Einführung eines dreiteiligen Plans zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen in der Krypto-Branche, darunter die Stärkung des Informationsaustauschs, die Vertiefung der Zusammenarbeit mit ADAN sowie die bessere Koordination der Sicherheitsbehörden. CertiK berichtet, dass Frankreich zum Angriffszentrum geworden ist, was unter anderem auf die Präsenz zahlreicher führender Kryptounternehmen und deren Manager im Land, eine ausgeprägte „Show-Off-Kultur und freiwillige Offenlegungen in der Community“ sowie mehrere Vorfälle von Datenlecks zurückzuführen ist.
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