Bitget App
Trade smarter
Krypto kaufenMärkteTradenFuturesEarnPlazaMehr
Die US-Arbeitsmarktdaten für Juni beeinflussen die Märkte und könnten den Kurs von US-Dollar und Gold grundlegend umkehren.

Die US-Arbeitsmarktdaten für Juni beeinflussen die Märkte und könnten den Kurs von US-Dollar und Gold grundlegend umkehren.

新浪财经新浪财经2026/07/02 03:14
Original anzeigen
Von:新浪财经

Die US-Arbeitsmarktdaten für Juni beeinflussen die Märkte und könnten den Kurs von US-Dollar und Gold grundlegend umkehren. image 0

  

Quelle: Huitong Finanzen

Die US-Arbeitsmarktdaten („Nonfarm Payrolls“) gehören zu den wichtigsten makroökonomischen Indikatoren der globalen Finanzmärkte und beeinflussen mit ihrer Aktualität sowie vollständigen Beschäftigungs- und Lohndaten unmittelbar die geldpolitischen Erwartungen der Federal Reserve. Rückblickend übertrafen die Nonfarm-Daten im Mai die Erwartungen, der US-Dollar

US-Staatsanleihen wurden stärker, während Aktien und Gold gleichzeitig stark einbrachen.

Aufgrund des US-amerikanischen Unabhängigkeitstags wurde dieser Bericht vorgezogen und erscheint im östlichen Zeitzonenbereich (GMT+8) bereits am Donnerstag um 20:30 Uhr. Der Markt zieht ein Szenario mit schwächer als erwarteten Zahlen in Erwägung. Zugleich werden für Gold wichtige technische Unterstützungs- und Widerstandszonen genannt. Anleger sollten die makroökonomische und technische Analyse zur Beurteilung des Marktes kombinieren.

Drei Hauptgründe, warum die US-Arbeitsmarktdaten einen zentralen Einfluss auf die Preisfindung haben

Die Nonfarm Payrolls nehmen bei den makroökonomischen Indikatoren eine Spitzenposition ein – dies aus drei zentralen Gründen: Erstens sind sie besonders aktuell, da sie innerhalb einer Woche nach Monatsende veröffentlicht werden; zweitens bieten sie umfassende Daten, sodass die Wirtschaftslage klar eingeschätzt und künftige makroökonomische Trends vorhergesagt werden können; drittens beinhalten sie Lohnindikatoren, wobei der private Konsum über zwei Drittel des US-BIPs ausmacht und Lohnveränderungen somit direkten Einfluss auf die Binnennachfrage haben.

Da die Federal Reserve einen doppelten Auftrag bzgl. Beschäftigung und Inflation verfolgt, konzentrieren sich die Institute besonders auf die Nonfarm-Daten.

Zudem ist durch die wenigen vorlaufenden Indikatoren im Berichtszeitraum das Überraschungspotenzial des tatsächlichen Werts hoch, was häufig zu starken, einseitigen Marktbewegungen führt.

Rückblick auf den außerordentlichen Nonfarm-Bericht im Mai: Komplette Übertragung einer Abwärtsbewegung im Markt

Die Nonfarm-Zahlen im Mai fielen in allen Bereichen besser als erwartet aus: Es wurden 172.000 neue Stellen geschaffen, die Arbeitslosenquote lag bei 4,3%, die Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,3%. Der starke Arbeitsmarkt verstärkte die Erwartung einer Hochzinsperiode und bildete eine klare Übertragungskette: Robuste Wirtschaft erhöht Inflationsdruck → Federal Reserve bleibt bei ihrer restriktiven Politik → US-Anleiherenditen und US-Dollar steigen → Risikoanlagen und unverzinste Edelmetalle geraten unter Verkaufsdruck.

  

Damals stiegen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen,
der US-Dollar-Index
überschritt nachhaltig die Marke von 100, während der US-Aktienmarkt
stark nachgab und Gold zum ersten Mal seit fast drei Jahren unter die 200-Tage-Linie fiel. Die Bewertungen wachstumsstarker Technologieaktien, die auf langfristige Erträge abzielen, litten im Umfeld steigender Zinsen besonders stark.

Ausblick auf die aktuellen Nonfarm-Zahlen: Vorverlegung des Zeitraums und divergierende Markterwartungen

Am 3. Juli 2026 wird in den USA der Unabhängigkeitstag gefeiert. Die Nonfarm-Zahlen werden daher einen Tag früher veröffentlicht, am Donnerstag um 20:30 Uhr (GMT+8).

Es wird allgemein erwartet, dass 110.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die Arbeitslosenquote bei 4,3% liegt und die Löhne im Jahresvergleich um 3,5% steigen. Analysten rechnen jedoch nur mit 107.000 neuen Stellen, was unterhalb des Marktkonsenses liegt. Das Basisszenario sieht somit negative Auswirkungen auf den US-Dollar vor.

In den letzten drei Monaten übertrafen die Nonfarm-Zahlen stets die Erwartungen. Die Wahrscheinlichkeit eines diesmal schwächeren Ergebnisses steigt. Sollte dies eintreten, dürften US-Anleihen und der US-Dollar schwächer tendieren, während Aktien und Gold sich erholen.

Schlüsselbereiche für Long- und Short-Positionen in Gold sowie Hinweise zu Handelsrisiken

Der kurzfristige Abwärtsdruck auf den Goldpreis hat nachgelassen, reine Short-Positionen bergen Risiken. Sollte der Nonfarm-Bericht enttäuschen und der Goldpreis über dem Bereich von 4.000 bis 4.025 US-Dollar verbleiben, liegt das nächste Kursziel bei den Fibonacci-Extensions von 4.072–4.085 US-Dollar. Sollten die Daten erneut stark ausfallen, dürfte der Abwärtstrend bei einem Bruch der Unterstützung zwischen 3.975 und 3.960 US-Dollar anhalten, die nächsten Ziele lägen dann bei 3.922 und 3.904 US-Dollar.

Man sollte jedoch nicht allein auf makroökonomische Prognosen setzen und blind Positionen eröffnen. Für kurzfristige Trades ist es essenziell, technische Muster zu berücksichtigen und konsequent Gewinn- und Verlustlimits zu setzen.

Fazit

Die Nonfarm-Zahlen beeinflussen durch die Veränderung der Zinserwartungen die weltweite Preisbildung für wichtige Anlageklassen. Die starken Beschäftigungsdaten im Mai führten zu einer umfassenden Korrektur der Risikoassets.

Für den am Donnerstag vorgezogenen Bericht besteht die Möglichkeit, dass die Zahlen die Erwartungen verfehlen, was eine Erholung bei Gold und Aktien begünstigen könnte. Für das Trading empfiehlt es sich, nicht einseitig auf makroökonomische Prognosen zu vertrauen. Entscheidungsgrundlage sollten die Kombination aus wichtigen technischen Unterstützungs- und Widerstandslevels sowie das Bewusstsein für das Risiko plötzlicher Gegenbewegungen bei unerwarteten Zahlen sein.

Redakteur: Zhu Hennan

0
0

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

PoolX: Locked to Earn
APR von bis zu 10%. Mehr verdienen, indem Sie mehr Lockedn.
Jetzt Lockedn!

Das könnte Ihnen auch gefallen

Zunehmende Turbulenzen bei OpenAI: Umstrukturierungen häufen sich, Mitarbeiter sind erschöpft, Kündigungswelle hält an, Börsengang wird stillschweigend verschoben

OpenAI hat in diesem Jahr bereits fast fünf Restrukturierungen durchlaufen, und die Welle von Führungskräfte-Abgängen hält an. Die Chief Revenue Officer Denise Dresser ist in dieser Woche die neueste Person, die das Unternehmen verlässt. Gleichzeitig wurde das für die Bewertung der „katastrophalen Risiken“ von AI-Modellen zuständige Sicherheitsteam aufgelöst, was interne Besorgnis auslöste. Obwohl der Umsatz auf etwa 40 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, wurde das Unternehmen bereits von Anthropic überholt. Die Mitarbeiter fühlen sich allgemein erschöpft, und der Börsengang wurde stillschweigend auf das nächste Jahr verschoben.

华尔街见闻2026/08/16 08:31

Die Bullen an der Wall Street sind voller Zuversicht: Das Gewinnwachstum des S&P 500 erreicht den höchsten Stand seit 30 Jahren

Der Gewinn des S&P 500 ist im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 31 % gestiegen – das ist laut Bloomberg Intelligence das stärkste Wachstum seit 1992 außerhalb von Rezessions-Erholungsphasen und liegt deutlich über den erwarteten 23 %. KI-getriebene Gewinnmargen sind von 14 % auf fast 16 % gestiegen und die Bewertung ist von dem 26-fachen auf unter das 22-fache gefallen, was als "Reset" gilt. Das Gewinnwachstum hat sich inzwischen auch auf Small- und Mid-Cap-Werte sowie auf die Märkte in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ausgebreitet.

华尔街见闻2026/08/16 07:06

Deutsche Bank: Zentralbank-Goldkäufe und ETF-Zuflüsse treiben Gold in explosive Wachstumsphase

Die Deutsche Bank ist der Ansicht, dass sich Gold derzeit weiterhin in der fünften „explosiven“ Aufwärtsphase befindet, die 2024 begonnen hat. Die Goldnachfrage der Zentralbanken hat in realen US-Dollar ein Allzeithoch erreicht, etwa die Hälfte dieser Nachfrage wurde jedoch nicht beim IWF gemeldet. Die weltweiten Zuflüsse in ETFs sind wieder positiv, mit besonders starker Nachfrage aus Asien. Die Bank setzt das Jahresendziel für den Goldpreis auf eine Spanne von 4.700 bis 5.100 US-Dollar je Unze, wobei der Haupttreiber die anhaltende Ausweitung der Staatsverschuldung der USA ist. Die aktuellen Futures-Positionen befinden sich weiterhin auf niedrigem Niveau, was bedeutet, dass das Aufwärtspotenzial noch nicht vollständig eingepreist ist.

华尔街见闻2026/08/16 06:01