Rabobank: Die Erwartungen an eine Intervention des Yen am Freitag sind hoch, aber der Effekt dürfte gering sein.
Odaily berichtet, dass die Analystin der Rabobank Jane Foley erklärte, dass die Spekulationen zunehmen, dass die japanische Regierung die geringe Handelsaktivität am Freitag aufgrund des US-Feiertags nutzen könnte, um den Yen zu intervenieren. Tatsächlich wäre es überraschender, wenn die japanischen Behörden keinerlei Maßnahmen ergreifen.
Sie sagte, weitere Interventionen scheinen unvermeidlich, aber eine bloße Intervention dürfte kaum ausreichen, um die negative Marktmeinung gegenüber dem Yen zu ändern. Die Schwäche des Yen ist teilweise auf die Stärke des US-Dollars zurückzuführen, aber der Anstieg des japanischen Aktienmarktes könnte ausländische Investoren dazu bewegen, verstärkt Schutzmaßnahmen gegen das Risiko eines Yen-Verfalls zu ergreifen. (Golden Ten Data)
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die „Chip-Inflation“ durch KI erfasst die britische Wirtschaft.
Die britische Verbraucherpreisindex (CPI) wird im Juli voraussichtlich um 2,9 % im Jahresvergleich steigen, was die erste Beschleunigung seit vier Monaten darstellt. Neben einem Anstieg der Energierechnungen durch die Anpassung der Ofgem-Preisobergrenze wird nun auch der durch KI verursachte Mangel an Speicherchips zu einem neuen Inflationstreiber – Apple-Laptops, Tablets sowie Xbox-Konsolen haben bereits Preissteigerungen angekündigt.
Nvidia hat stillschweigend den Umfang der OpenAI-Rechenzentrumsbürgschaft von 250 Milliarden Dollar auf weniger als 120 Milliarden Dollar reduziert.
Nvidia und OpenAI stehen kurz davor, eine Vereinbarung zur Finanzierung eines Rechenzentrums in Ohio zu unterzeichnen. Allerdings wurde die finanzielle Bürgschaft von Nvidia von ursprünglich 250 Milliarden US-Dollar auf weniger als 120 Milliarden US-Dollar reduziert, was nur die erste Phase des Projekts mit etwa 5 GW Rechenleistung abdeckt. Diese Anpassung resultiert direkt aus der Sorge der Investoren über Nvidias Risikoposition – nachdem der ursprüngliche Bürgschaftsplan von 250 Milliarden US-Dollar bekannt wurde, fiel der Nvidia-Aktienkurs an nur einem Tag um 5 %. Die Vereinbarung könnte bereits am Wochenende unterzeichnet werden.

