Jim Cramer: Künstliche Intelligenz verändert Handelslogik, Zulieferer wie Micron und Intel profitieren von massivem Investitionszyklus
BlockBeats News, 1. Juli – Der ehemalige Hedgefondsmanager und CNBC-Moderator Jim Cramer erklärte, dass sich die aktuelle Preislogik von Wall Street für den Handel mit KI verändert hat. Der Markt belohnt nun Technologieunternehmen, die Produkte für den KI-Boom bereitstellen, anstatt diejenigen, die die Kosten für KI-Investitionen tragen. Cramer wies darauf hin, dass im Juni der kombinierte Marktwert der „Big Seven“ um etwa 2,3 Billionen US-Dollar gesunken ist, was Investoren dazu veranlasst, sich zu fragen, ob die enormen KI-Ausgaben dieser Unternehmen schließlich ausreichend Gewinne und freien Cashflow generieren werden. Amazon, Alphabet, Microsoft und Meta gehören zu den Unternehmen mit den höchsten Investitionen in KI-Rechenzentren, und er ist der Meinung, dass diese Hyperscale-Cloud-Anbieter zu Opfern ihrer eigenen KI-Ambitionen werden.
Cramer sagte, dass diese Unternehmen zwar die finanzielle Kapazität haben, weiterhin Milliarden zu investieren, die Marktnachfrage nach Computing-Infrastruktur jedoch das Angebot übersteigt, was die Kosten für Schlüsselteile wie Speicherchips und Netzwerktechnologien in die Höhe treibt. Von dieser Entwicklung profitieren die „Sell-Shovel“-Akteure des KI-Hypes, nicht aber die großen Ausgeber. Er meinte: „Die größten Gewinner sind das Gegenteil der Magnificent Seven – sie produzieren Produkte, die knapp sind und für die eine immense Nachfrage besteht.“
Cramer hob hervor, dass Speicherchip-Hersteller wie Micron Technology und Sandisk sowie Intel, Marvell Technology und AMD im zweiten Quartal zu den größten Gewinnern gehörten. Er führte aus, dass Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage das starke Gewinnwachstum dieser Unternehmen angetrieben haben und Analysten ihre Ratings und Kursziele kontinuierlich erhöhten. Unter ihnen hat Cramer Intel als seinen neuen Favoriten ausgemacht und betont, dass CEO Pat Gelsinger den Chip-Hersteller neu belebt und Intel von CPU, fortschrittlicher Chip- Verpackung und dem Wachstum der inländischen US-Halbleiterfertigung profitieren dürfte.
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