Quellen: Oman schlägt gemeinsam mit Iran eine Maut für die Straße von Hormus vor, USA sind dagegen
Am 30. Juni berichtete die New York Times, dass mehrere informierte Beamte und Diplomaten enthüllten, dass Oman den Vereinigten Staaten und westlichen Alliierten einen formellen Vorschlag unterbreitet hat, eine gemeinsame Maut auf Schiffe zu erheben, die die Straße von Hormus passieren, um die Sicherheit und Verwaltung der Wasserstraße zu unterstützen. Der Vorschlag stützt sich Berichten zufolge auf Betriebsmodelle aus der Straße von Malakka und der Straße von Singapur. Regionale Diplomaten gaben an, dass die Gebühren freiwillig sein würden, während iranische Beamte behaupteten, die Zahlung wäre verpflichtend. Derzeit hat die USA den Vorschlag von Oman erhalten und Bedenken gegenüber dem Arrangement geäußert; man werde die Konsultationen mit Oman fortsetzen. US-Außenminister Marco Rubio erklärte zuvor, dass die USA jegliche Form von Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ablehnen, einschließlich Gebühren, Mauten oder Spenden, und betonte, dass der Vorkriegszustand der freien Schifffahrt wiederhergestellt werden solle. Der Bericht betont, dass künftige Verwaltungsabsprachen für die Straße von Hormus weiterhin ein zentrales Thema in den Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran bleiben. Der iranische Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi erklärte, dass Iran in Kürze Gespräche mit Oman aufnehmen wird, um unter anderem den Gebührenmechanismus und Routenanpassungen zu erörtern.
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