EZB-Ratsmitglied Sleijpen erklärt, dass das Ausmaß des Inflationsschocks noch unklar ist.
Laut einem Bericht von Jinse Finance erklärte Olaf Sleijpen, Mitglied des EZB-Direktoriums, am 30. Juni, dass das Ausmaß des Inflationsschocks durch den Iran-Krieg noch unklar sei und die politischen Entscheidungsträger je nach den weiteren Daten entsprechend handeln würden. Der niederländische Beamte sagte im Interview mit Francine Lacqua von Bloomberg TV in Sintra, Portugal, dass trotz des Rückgangs der Energiekosten weiterhin Unsicherheiten bestünden. Die Europäische Zentralbank veranstaltet dort ihr jährliches Forum. „Aus Inflationssicht ist der Rückgang der Ölpreise natürlich eine gute Nachricht“, sagte er am Dienstag. „Aber was in Zukunft passieren wird, bleibt abzuwarten.“ Die politischen Entscheidungsträger untersuchen derzeit, wie die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sowie der Rückgang der Energiepreise die Euro-Inflation beeinflussen. Die Europäische Zentralbank hat in diesem Monat zum ersten Mal seit 2023 die Zinsen erhöht, und der Markt rechnet bis Jahresende mit einer weiteren Zinserhöhung um 25 Basispunkte.
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